Kreisel oder Ampel an Rollesbroicher Kreuzung?

Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation beraten

Rollesbroich. Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling lässt nicht locker in der Frage, wie man die Verkehrssituation an der Rollesbroicher Kreuzung verbessern kann.

»Dass die Errichtung eines Kreisverkehr wegen des zur Verfügung stehenden Platzangebots als nicht möglich eingeschätzt wird, ist sachlich nachvollziehbar. Trotzdem zeigt die öffentliche Diskussion und die Bewertung der momentanen Situation, dass die Kreuzung in Rollesbroich baulich verändert werden muss, um sicherer zu werden - möglicherweise auch durch die Einrichtung einer vollständigen Ampelanlage an der Kreuzung«, so Kämmerling. Offene Fragen und auch die Frage nach einer vollständigen Ampelanlage habe er zum Anlass genommen, die Landesregierung erneut zu befragen.

Aus der jetzt ergangenen Antwort der Landesregierung heißt es, dass der Knotenpunkt durch die Polizei aufgrund einer 3-Jahres Betrachtung (2018-2020) mit drei Verkehrsunfällen der Kategorie 2 als mögliche Unfallhäufungsstelle zu identifizieren sei. Der Knotenpunkt werde daher in der nächsten Unfallkommissionssitzung im September behandelt. Dann würden auch die Vorschläge zur Einrichtung von Linksabbiegespuren, zur Errichtung einer Bedarfslichtsignalanlage, zur vollständigen Signalisierung des Knotenpunktes mit einer Ampelanlage und zur Anlage eines Kreisverkehrsplatzes bewertet und in die Abwägung einbezogen.


Sollte sich die Umsetzung entscheidend verzögern – so die Landesregierung – könnte das Gremium auch beispielsweise Zwischenlösungen für den genannten Kreuzungsbereich beschließen.

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