Monschauer Bauernmilch jetzt auch in kleinen Läden

Eicherscheid. Im HiMo hergestellt, im Eicherscheider Konsum angeboten

Selbst vermarkten statt auf regulierte Preise angewiesen zu sein - das war ein Grund, warum Josef Thomas und Markus Legge vor gut zwei Jahren eine eigene Molkerei gründeten. Seither pasteurisieren sie die Milch von ihren Bauernhöfen im Imgenbroicher HiMO. »Unsere Milch schmeckt unglaublich gut. Eben so, wie echte Milch schmecken muss«, erklärt Monika Thomas den Kunden, wenn diese fragen, was denn nun das Besondere an der Monschauer Bauernmilch sei. »Und gesund ist sie natürlich auch.«

»Die Frisch-Milch wird mindestens alle zwei Tage zu unseren Partner-Märkten geliefert«, erklärt sie. Kühl-Automaten zum Selbstzapfen gibt es etwa im Rewe-Markt in Simmerath, am Netto in Roetgen oder am KiK in Imgenbroich.

Seit Anfang des Jahres ist die Monschauer Bauernmilch aber auch in vielen kleinen Hofläden direkt zu haben. Und nun auch im Konsum in Eicherscheid sowie im Rotter Lädchen, denn dort wird schon länger auf die Vermarktung regionaler Produkte großen Wert gelegt: Ein kleiner Automat steht bereit, der Zehn-Liter-Packs fasst. »Hieraus schmeckt die Milch noch besser als aus den großen Automaten, da man sie nicht zapfen muss«, erklärt Monika Thomas. Wiederverwendbar Glasflaschen stehen ebenfalls bereit. 

Und die Nobis-Bäckerei schwört bei ihren Reisfläden auf die Milch aus der Eifel.

Weitere Produkte wie Joghurt aus Monschauer Bauernmilch sind in Planung.
www.monschauer-bauernmilch.de

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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