Wie in der Stadt - nur besser

Marketingaktion von Unternehmen in der Gemeinde Simmerath

Simmerath. »Willkommen im Hinterwald!« Provokant, amüsant, nachdenklich machend - so wird für Simmerath geworben.

 »So simmer« - zweideutig wird seit Sommer für den Wohn- und Gewerbestandort Simmerath geworben. Nun füllen acht Unternehmen die Marketingkampagne mit Leben, indem sie stolz und provokativ zeigen, warum das Leben im »Hinterwald« nichts mit dem allgemeinen Vorurteil vom »hinterm Wald leben« zu tun hat. »Wir haben ein breites Angebot, das es an solch einem kleinen Standort kaum gibt«, stellt Michael Haas, Inhaber von einigen Modegeschäften und Vorsitzender des Gewerbevereins Simmerath, heraus. Direkt nebenan gebe es Familienunternehmen, die sich eine wichtige Position auf dem Weltmarkt ihrer Branche erarbeitet haben.

Seite an Seite stehen sie auf der Internetseite »Proud to be Hinterwald«, wo sie sich als moderne Dienstleister, Händler und Industrieunternehmen präsentieren, um Kunden zu werben, Fachkräfte zu generieren, aber gerade auch gemeinsam für die Gemeinde Simmerath zu werben. Mit kurzen Videos, textlichen Informationen und dem Nutzen der sozialen Netzwerke will man noch mehr von sich reden machen.

»Das ist ein Schulterschluss von Gemeinde und Gewerbe«, unterstreicht Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Kostenlose Parkplätze und die Erweiterung des Gewerbegebietes Simmerath seien gute Rahmenbedingungen, die die Politik für die Stärkung des Standortes schaffe.

Kampagne läuft drei Jahre

Die auf drei Jahre angelegte Kampagne »So simmer« kostet die Gemeinde 50.000 Euro, schafft aber bereits jetzt einen Mehrwert, der nicht in Zahlen zu fassen ist. »Es ist Lohn und Ansporn für die Leistung unserer Mitarbeiter«, versichert Matthias Kaulard, Inhaber des Optik- und Akustikfachgeschäftes in Simmerath.

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