Bereits zur Pause alles klar: Eintracht siegt 5:0 in Auw

Nächster Erfolg für SVE unter Interimstrainer Rudi Thömmes

Eifel. Souverän hat die Trierer Eintracht die dritte Runde im Fußball-Rheinlandpokal gemeistert: Beim drei Klassen tiefer angesiedelten Bezirksligisten SG Schneifel Auw gab es am Dienstag Abend einen standesgemäßen 5:0-Erfolg.

Interimstrainer Rudi Thömmes gewährte einigen Stammkräften eine Verschnaufpause, um vor dem Derby am Samstag, ab 14 Uhr, beim 1. FC Saarbrücken den Akku zumindest ein wenig wieder aufladen zu können. So kamen Chris Keilmann, Florian Riedel und Christoph Anton gar nicht erst zum Einsatz – Muhamed Alawie und Robin Garnier wurden erst im Laufe der Partie eingewechselt. Auch kam der kürzlich verpflichtete Niklas Kupka zu seinem Pflichtspieldebut für den SVE. Dauerte es knapp 14 Tage zuvor in Bitburg (Endstand: 3:0 für den SVE) eine Runde zuvor ganze sieben Sekunden, so mussten sich diesmal die Zuschauer sechs Minuten gedulden, bis der erste Treffer der Partie gefallen war: Rico Gladrow aus kurzer Distanz zeichnete sich für diesen verantwortlich. Erneut Gladrow schraubte das Ergebnis eine Viertelstunde später  nach oben, als er einen Foulelfmeter zur 2:0-Führung verwandelte, zuvor war Patrick Lienhard zu Fall gebracht worden (22). Wenig später konnte sich ebenfalls der wiedergenesene Michael Blum in die Torschützenliste eintragen (26.). Dann schnürte Sebastian Szimayer einen Doppelpack: Erst netzte er nach einem Querschläger im Strafraum der Gastgeber aus kurzer Distanz ein (29.), kurz darauf konnte er völlig frei zum Kopfball hochsteigen und SG-Schlussmann Stephan Simon, der sich besonders in der zweiten Hälfte  mehrere Male auszeichnen konnte, überwinden (35.).

Alawie scheitert zwei mal am Innenpfosten

Nach der Pause verflachte das Niveau zusehends. Die Eintracht war drauf bedacht, möglichst viele Kräfte zu sparen. So bot sich ein ums andere Mal Platz für die Schneifeler, Angriffe in Richtung des von Andrej Popescu gehüteten Gehäuses zu fahren. Auf der Gegenseite landeten nach rund einer Stunde Spielzeit gleich zwei Schüsse von Alawie am Innenpfosten. Hiobsbotschaft: Zehn Minuten vor Spielende verletzte sich Simon Maurer am linken Knie. Eine genaue Diagnose über die Verletzung Maurers steht noch aus. Das Pokal-Achtelfinale wird laut Rahmenterminplan zwischen dem 11. und 18. Oktober ausgetragen

Statistik:

SG Schneifel Auw: Simon – Müller, Czajka, Heck, Weberskirch, Hamper (60. Marco Backes) – Kinnen, Klein (23. Baur), Merkes, Udo Backes (77. Nellessen) – Fuhrt

Eintracht Trier: Popescu – Henneböle, Maurer, Schneider, Heinz (58. Garnier) – Gladrow, Dittrich, Lienhard (46. Kupka), Blum – Boesen, Szimayer (46. Alawie)

Tore: 0:1 Gladrow (6.), 0:2 Gladrow (22./FE), 0:3 Blum (26.), 0:4 Szimayer (29.), 0:5 Szimayer (35.)

Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich)

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