Leiwen-Köwerich, Dörbach - oder doch noch Bitburg?

Das Titelrennen in der Fußball-Bezirksliga spitzt sich zu

Eifel. Hochspannung in der Fußball-Bezirksliga: Zwei Runden vor Schluss haben noch drei Mannschaften die Chance auf Meisterschaft und Aufstieg. Die besten Karten hat der SV Leiwen-Köwerich (61 Punkte), der am Samstag, ab 17.30 Uhr, beim Rangdritten, dem FC Bitburg (55) antritt. Im Rennen ist auch noch der SV Dörbach als Zweiter (57 Zähler).

»Eine gewisse Anspannung ist da. Doch wir verspüren nur positiven Druck. die anderen sind ja weitaus mehr unter Zugzwang«, das sagt Leiwen-Köwerichs Trainer Helmut Freischmidt vor dem kommenden Duell im Bitburger Stadion Ost. In der Bierstadt biete sich dem SVLK der erste Matchball. »Wenn wir dort nicht dreifach punkten, muss man auch mal sehen, wie Dörbach am Samstag gegen Ellscheid spielt, außerdem können wir es ja dann auch in der Woche drauf gegen Ruwertal richten«, sieht Freischmidt, der einzig auf die beiden langzeitverletzten Sven Eckes und Christopher Monzel verzichten muss, einige Optionen für seine Mannschaft.

Roderich kann wieder für Dörbach spielen 

»Aus eigener Kraft können wir es nicht mehr schaffen«, weiß Bitburgs Trainer Fabian Ewertz. Zurückstecken wolle man indes im Schlussspurt aber mitnichten, stellt er klar: »Wir wollen möglichst die beiden verbleibenden Spiele gewinnen. Mal sehen, was dann noch heraus springt...« Die Ausfallliste beim FCB ist ellenlang; immerhin kann Kevin Arbeck nach abgesessener Rotsperre wieder mitwirken. Dörbachs Coach  Bernd Körfer geht davon aus, dass »sich Leiwen das Ding nicht mehr nehmen lässt«. Mit der Saison sei man beim SV Eintracht 66 schon jetzt in jedem Fall zufrieden, stellt Körfer klar. Nach einer Wechselsperre ist der aus dem luxemburgischen Berburg zurück gekehrte Julian Roderich spielberechtigt. 

aa

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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