Achtes Spiel, achte Niederlage: FSV verliert wieder - UPDATE

Salmrohr. Es ist einfach nicht zu fassen: Das 0:1 am Freitag Abend beim FC Hertha Wiesbach war bereits die achte Niederlage für den FSV Salmrohr in der laufenden Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar-Saison – im achten Spiel wohlgemerkt. Dieses Mal ging es besonders knapp zu: Bis in die Schlussphase hinein hielt das Team von Trainer Paul Linz das 0:0, ehe Marius Neumeier in der 89. Minute im Anschluss an einen 40-Meter-Freistoß das Siegtor für die Saarländer markierte.

"Das ist schon sehr hart für die Jungs. Sie rennen, kämpfen, machen - und stehen am Ende dann wieder mit leeren Händen da", sagte Coach Linz in seinem Rückblick. Wenige Minuten vor dem Wiesbacher Treffer hatte Fabian Helbig noch die große Chance für den FSV, scheiterte aber am Schlussmann der Gastgeber... Salmrohr war auch diesmal das aktivere Team, hatte ein Mehr an Ballbesitz und immer wieder gute Chancen - am Ende war Wiesbach mit seiner eher defensiven Ausrichtung und vielen lang nach vorne geschlagenen Bällen erfolgreich. "Es sind immer nur Kleinigkeiten, die den Ausschlag gegen uns geben. Wir müssen aber gemeinsam da durch. Wenn wir hier zusammen raus kommen, sind wir hinterher vielleicht umso gestärkter", bleibt Paul Linz positiv. Aufzugeben steht für ih n weiter außerhalb jeglicher Diskussion: "Eher würde ich mich umbringen."

Dienstag, ab 17.45 Uhr, geht es für den FSV zunächst im Rheinlandpokal beim A-Ligisten TuS Kröv weiter. Samstag, 15.30 Uhr, will Salmrohr die unsägliche Serie dann im Heimspiel gegen die Sportvereinigung Burgbrohl stoppen...

 AA

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

weiterlesen