Die 20.000 sind voll: DFB-Mobil feiert in Dörbach Jubiläum

DFB-Vize und Klaus Toppmöller bei JSG Untere Salm zu Gast

Doerbach.  In ganz Deutschland sind jeden Tag 30 DFB-Mobile im Einsatz, haben seit dem Projektstart im Jahre 2009 mit Demo-Trainingseinheiten und Informationen rund um aktuelle Themen des Fußballs so bereits Hunderttausende von Nachwuchsspielern und Trainern erreicht – am Mittwoch nun kam es zum 20.000. Vereinsbesuch. Das Jubiläum wurde bei der Jugendspielgemeinschaft Untere Salm auf dem Kunstrasenplatz in Salmtal-Dörbach gefeiert.

„Das DFB-Mobil ist eines der wichtigsten Projekte im Deutschen Fußball-Bund überhaupt“, stellte der zuständige Vizepräsident Ronny Zimmermann in einer Talkrunde vor dem Beginn der Demoeinheit auf dem Dörbacher Kunstrasen fest. „An der Basis wird ununterbrochen wertvolle Arbeit geleistet. Mit einem fundierten Programm können unsere Teamer Wissen transportieren, praktische Tipps geben. Und dabei kommen wir zu den Vereinen – und sie können das Ganze sogar noch zu eigenen Marketing- und Werbezwecken nutzen.“ Als „wunderbare Sache, die es auf jeden Fall wert ist, in der Zukunft fortgesetzt zu werden“, wies Ehrengast Klaus Toppmöller das DFB-Mobil aus. Der frühere Goalgetter des 1. FC Kaiserslautern und spätere Trainer der Bundesligisten Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, Bayer Leverkusen und Hamburger SV weiß noch genau, wie es Ende der fünfziger Jahre auch im benachbarten Rivenich um die Förderung der Nachwuchsfußballer bestellt war: „Wir waren anfangs mehr oder weniger auf uns alleine gestellt, wir haben einfach gespielt, gespielt und gespielt…“

Zehn Dörfer in der JSG

Die Jubiläumsveranstaltung im Gebiet des Fußballverbandes Rheinland (FVR) und speziell an der unteren Salm – die Jugendspielgemeinschaft umfasst insgesamt zehn  Dörfer – kam nicht von ungefähr, schließlich ist der FVR von der ersten Stunde an in Sachen DFB-Mobil aktiv. Das betonte auch Verbandspräsident Walter Desch: „Wir haben hier auf der Geschäftsstelle und mit unseren Teamern unglaublich motivierte Leute, die dieses Projekt leben. Wir kommen zu den Kindern und holen sie zu Hause ab.“ Qualifizierung wird gerade in und um Dörbach groß geschrieben, wie Uwe Max, der sportliche Leiter der JSG, in der von Florian Huber moderierten Talkrunde unterstrich: Nicht weniger als 27 Trainer und Betreuer von der A-Jugend bis zu den Bambini absolvieren seit Oktober eine dezentrale Ausbildung. Über die Basiswissen- und Teamleiter-Lehrgänge sollen Ende Juni alle schließlich ausgebildete C-Lizenz-Inhaber sein. „Bei uns soll jedes Kind Fußball spielen können. Die Trainer sollen über das passende Rüstzeug verfügen, um sie auch weiter bringen zu können“, so Max. Trotz der dörflichen Strukturen in und um Dörbach sind nicht weniger als 200 Kinder und Jugendliche in der JSG organisiert. In 14 Mannschaften bestreiten sie Punktspiele in den jeweiligen Ligen.

Fundiertes Training

Klar, dass Uwe Max und sein Trainer- und Betreuerteam der 90-minütigen Demoeinheit unter der Leitung der Teamer Sebastian Weinand, Mario Spang und Thomas Repplinger aufmerksam zuschaute. Im Mittelpunkt stand diesmal das Training für D-Junioren. Vom Aufwärmen, über Koordinationsübungen bis hin zu Passtechniken und Spielformen im 4:4 war alles dabei. Beobachter waren am Spielfeldrand auch die beiden D1-Trainer der JSG, Thomas Bartusevicius und Karl-Heinz Wingert. „Unsere Jungs sind mit großem Eifer bei der Sache. Die Teamer haben nochmal einen anderen Zugang zu ihnen, sie sind noch konzentrierter. Für das alltägliche Trainingsprogramm können wir und auch die Kids noch einiges mitnehmen“, lautete ihr Tenor. Der Besuch des DFB-Mobils in Salmtal-Dörbach schloss mit einem theoretischen Teil: In der Nachbesprechung wurde die Einheit mit den Jugendtrainern noch einmal diskutiert, außerdem gab es Infos zu Qualifizierung, zu Themen aus dem Fußballverband Rheinland und zur Amateurfußballkampagne aus erster Hand.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

13 Corona-Fälle im Monschauer Land

Altkreis Monschau. Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Seit Ende Februar 2020 wurden insgesamt 26.958 nachgewiesen Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von Montag 34 Fälle mehr. Aktuell sind 248 Menschen nachgewiesen infiziert. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Kommune Aktiv   Gesamt Aachen 152   11573 Alsdorf 16   2526 Baesweiler 12   1523 Eschweiler 13   2762 Herzogenrath 11   2152 Monschau 6   416 Roetgen 2   351 Simmerath 5   600 Stolberg 18   3055 Würselen 12   1999 noch nicht lokal zugeordnet 1   1 Gesamtergebnis 248                26958 Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 590. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 21 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 19. Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/ Service im Impfzentrum: Genesenenzertifikate Ab sofort können im Impfzentrum auch „Genesenenzertifikate“ ausgestellt werden. Das gilt sowohl für die „einfache“ Genesung als auch für die erste Impfung danach – für beide Fälle kann ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt werden. Wer ein Genesungszertifikat benötigt bzw. sich ausstellen lassen möchte, muss dafür ein positives PCR-Testergebnis vorlegen, das mindestens 28 und höchstens 180 Tage alt ist oder die Genesenenbescheinigung des Gesundheitsamtes; außerdem den Personalausweis, da hierüber der Abgleich mit dem Testergebnis erfolgt. Es ist auch möglich, mehrere Genesungen auf dem Zertifikat zu erfassen, wenn man mehrfach an COVID-19 erkrankt war – zwischen zwei erfassten PCR-Tests muss ein Mindestabstand von 28 Tagen liegen. Falls vorhanden, soll auch der Impfpass oder die Impfbescheinigung mitgebracht werden. Wer diesen Service in Anspruch nehmen möchte, kann jetzt online einen Termin buchen unter: https://aachen.anny.co/b/book/burgerservice Wer im Impfzentrum von Stadt und StädteRegion Aachen geimpft wurde und die Impfbescheinigung in den gelben (Papier-)Impfpass oder seinen „alten“ Impfpass übertragen lassen möchte, kann hierfür ebenfalls beim Bürgerservice des Impfzentrums einen Termin vereinbaren. Sinnvoll ist die Eintragung in den gelben Impfpass, weil er als WHO-Dokument mehrsprachig und international gültig ist. Der gelbe Impfausweis wird durch die neue App „CovPAss“ oder durch die Eintragung die Corona-Warn-App nicht überflüssig. Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein zusätzliches Angebot. Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Seit Ende Februar 2020 wurden insgesamt 26.958 nachgewiesen Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von…

weiterlesen