Hetzerath: Wirtschaftsmedaille für David Engel

Minister Dr. Volker Wissing zeichnet Landwirt aus

Hetzerath. Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte Minister Dr. Volker Wissing am Mittwoch, 5. August, die Engelshof Molkerei in Hetzerath, um Junglandwirt David Engel die Wirtschaftsmedaille für seine Verdienste in der Landwirtschaft zu überreichen.

„Ohne die Landwirtschaft gibt es auch keine landwirtschaftlichen Produkte“. Das sagte der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Dr. Volker Wissing, bei seinem Besuch in Hetzerath in der Molkerei Engelshof. Im Rahmen seiner Sommerreise 2020 besucht er u.a. innovative Betriebe aus den Bereichen Tourismus und Landwirtschaft und ist zu Gast bei Entwicklerunternehmen im Gesundheits- und Logistikbereich. Am Mittwoch, 5. August überreichte er Junglandwirt David Engel die Wirtschaftsmedaille für seine Verdienste in der Landwirtschaft. David Engel gebe der Landwirtschaft ein junges, modernes Gesicht. Besonders die Nutzung der sozialen Medien, darunter Videos auf YouTube, lobte der Minister.

Der Engelshof mit seiner regionalen Vermarktung, seinen naturbelassenen sowie gentechnikfreien Produkten und dem Augenmerk auf das Wohl der Tiere gehöre zu einer modernen Landwirtschaft, die qualifizierte und kreative Unternehmer verlangt. Diese Landwirtschaft sei für ein ländlich geprägtes Bundesland wie Rheinland-Pflanz von besonderer Bedeutung. „Wenn wir Zukunftsperspektiven wollen, dann brauchen wir auch Landwirtschaft und Landwirte“, so der Minister. Gerade die Milchviehhaltung sei wichtig, da sie einen Beitrag zur Pflege der hiesigen Kulturlandschaft leiste.

Diesen Beitrag honorierter der Minister mit der Medaille, die David Engel dankend entgegennahm. „Ich freue mich tierisch, die ganze Familie freut sich – auch, weil die Wirtschaftsmedaille in die Landwirtschaft gegangen ist.“ Engel betonte, dass die ganze Arbeit ohne seine Familie nicht möglich wäre. Übernommen hat er den Hof etwa 2 Jahren. Noch bis 2015 war der Hof ein konventioneller Betrieb. Diesen Weg wollte die Familie aber nicht mehr gehen. “Wir wollten eine höhere Wertschöpfung aus der Milch ziehen und mithilfe dieser den Hof so zu gestalten, wie die Leute es sich vorstellen. Mehr Tierwohl aber auch ‚Menschenwohl‘ für diejenigen, die hier mitarbeiten.“ Diese Neuausrichtung war aber nur der erste Schritt. In Zukunft will sich der Familienbetrieb zum Arbeitgeberbetrieb wandeln. Dazu soll es u. a. neue Ställe und neue Büros geben. „Das zeigt auch den Kunden, dass das ‚Mehr-Geld‘, was sie in die Milch investieren, wieder in die Stallungen zurückfließt.

(ju)

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