Bomben-Fund in Wittlicher Industriegebiet

Entschärfung am Sonntag, 8. August/Bewohner werden evakuiert

Wittlich. Ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Montag, 2. August, bei Sondierungsarbeiten im Industriegebiet „Wengerohr-Süd“ gefunden. Es handelt sich hierbei um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe. Eine akute Gefährdungslage besteht laut Stadtverwaltung nicht.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll die Fliegerbombe soll am Sonntag, 8. August, durch den Kampfmittelräumdienst (KMRD) entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Alle Bewohnerinnen und Bewohner im Umkreis von 500 Metern um den Fundort müssen ihre Wohnungen am Sonntag, 8. August, bis 10 Uhr verlassen haben. Sie werden in den kommenden Tagen mit Handzetteln durch die Feuerwehr informiert.

Rund 120 Personen werden evakuiert

Die Entschärfung durch den KMRD ist für 12 Uhr vorgesehen. Insgesamt sind ca. 120 Personen von der Evakuierung betroffen. Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung führt die Evakuierung in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Feuerwehr, den Stadtwerken und den Rettungsdiensten durch. Darüber hinaus müssen im Rahmen der Evakuierung mehrere Straßensperrungen vorgenommen und der Bahnverkehr für die Zeit der Entschärfung eingestellt werden. Als zentrale Anlaufstelle für Diejenigen, denen es nicht möglich ist während dieser Zeit einen kleinen Ausflug zu unternehmen oder Freunde bzw. Verwandte zu besuchen, ist das Jugend- und Bürgerhaus (JuB) in Wengerohr, Bornweg, geöffnet. Während der Wartezeit stehen heiße und kalte Getränke zur Verfügung. Die Betreuung durch Fachpersonal ist sichergestellt.

Selbstverständlich gelten während der Zeit des Aufenthalts im JuB die üblichen Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit Corona. Die Kontaktdaten werden vor Ort erfasst. Wer den JuB aufsucht, sollte dies mit Maske tun und vor Ort die „AHA-Regeln“ beachten: Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske tragen!

Die Stadtverwaltung bittet alle Betroffenen Ruhe zu bewahren und den Anordnungen der Polizei, des Sicherheitspersonals und der Hilfskräfte Folge zu leisten. Die Fundstelle wird bis zur Entschärfung rund um die Uhr bewacht. Unbefugte Personen haben keinen Zutritt. Neben Gewerbe- und Industriebetrieben in den Industriegebieten „Wengerohr“ und „Wengerohr-Süd“ sind folgende Haushalte konkret von der Evakuierung betroffen:
Bahnhofstraße 10 bis 53
Brunnenstraße 13
Ringstraße 24 und 37
Werkstraße 1 bis 12

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