Countdown zur »Wildbadmühle 4.0«

Industriegebiet Wittlich-Wengerohr: Backstube, Café, Museum

Wengerohr. Im Gewerbegebiet Wittlich-Wengerohr sind nicht mehr viele Bauflächen zu haben, die Betriebe siedeln sich nach und nach dort an. Eines der noch verbliebenen Grundstücke hat sich die Bäckerei Wildbadmühle für ihr neues Großprojekt gesichert.

Wildbadmühle baut auf 3.500 Quadratmetern in Wittlich-Wengerohr

Nach langer Planung und Konzeptionierung verkündete Holger Linden, Geschäftsführer der Wildbadmühle, stolz: "Heute ist Spatenstich!" In der Straßburgstraße 4 startet nun der Bau einer 3.500 qm großen, "gläsernen Backstube" und Konditorei inklusive eines 400 qm großen Cafés sowie eines historischen Museums. Dort erlangt man einen Einblick in die Bäckerarbeit vor 75 Jahren. "Wir wollen den Menschen zeigen, dass unsere heutige Arbeit sich gar nicht so viel von früher unterscheidet - wir haben zwar modernere Geräte, aber leisten immer noch Handarbeit, wie sie früher betrieben wurde," so Linden.

"Positiver Riesenstress": Backstube soll im März 2020 eröffnen

Für den 32-jährigen Holger Linden und seinen 28-jährigen Bruder Sascha beginnt mit dem Bau jetzt ein "positiver Riesenstress", wie er schmunzelnd erklärt. "In Traben-Trarbach konnte das Unternehmen nicht weiterwachsen und auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück in der Nähe des Hochmoselübergangs haben wir Kontakt mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch aufgenommen. Der hat die Chance erkannt und innerhalb von zwei Wochen war klar: Wir gehen nach Wittlich."

Rodenkirch: "So gestaltet man die Zukunft"

Der Bürgermeister untermauerte beim offiziellen Termin, dass der Betrieb die Region voranbringen werde. "So gestaltet man die Zukunft. Ich habe großen Respekt vor Betrieben wie der Wildbadmühle, da steckt viel Arbeit dahinter. Mit jungen Unternehmern wie den beiden Brüdern der Bäckerei können wir die Region weiter profilieren."

Moderne Ofenanlage: Förderung vom Land Rheinland-Pfalz

Bereits März 2020 soll die "Wildbadmühle 4.0", wie Holger Linden sie nennt, eröffnen. Mit an Bord: Eine hochmoderne Ofenanlage, die mit Gas, Heizöl, Wasserstoff oder Strom betrieben werden kann und jährlich mindestens 124 Tonnen CO² einsparen soll. Aufgrund der hohen Energieeffizienz erhält die Bäckerei Unterstützung vom Land Rheinland-Pfalz und dem europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE).

Landrat Eibes: "Solche Projekte muss man unterstützen"

Zum Spatenstich erschien auch Landrat Gregor Eibes, der betonte: "Solche Projekte muss man unterstützen. Die neue Backstube wird Tradition, Innovation und Qualität vereinen."

sas

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Hubig sagt geplanten Schulstart ab 1. Februar ab

Cochem. Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der Universitätsmedizin Mainz gestern Abend und heute Früh getroffen, nachdem bekannt geworden war, dass im benachbarten Baden-Württemberg 13 neue Fälle von Virusmutationen aufgetreten waren. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ich bedaure sehr, dass wir am Montag nicht, wie geplant, mit dem Wechselunterricht an den Grundschulen starten können. Viele Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern hatten sich sehr darauf gefreut, das weiß ich. Und sie alle können sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Ich hatte aber auch stets betont, dass der Übergang zum Wechselunterricht unter dem Vorbehalt stehen muss, dass die Infektionslage dies zulässt. Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten und empfohlen die Situation neu zu bewerten, sobald generell belastbare Informationen vorliegen. Diesem Rat folgen wir, weil wir die Erfolge, die wir bislang erzielt haben, nicht verspielen dürfen. Der Fernunterricht wird daher zunächst fortgesetzt. Die Notbetreuung wird wie bisher unter den geltenden Hygieneregeln weiter angeboten. Dagegen bestehen aufgrund der guten und erfolgreichen Hygienekonzepte, der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht nach Aussage der Experten keine Bedenken. Für die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen werden wir zudem die Maskenpflicht in Anlehnung an die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr und in der Schülerbeförderung spezifizieren und dort medizinische Masken in der Notbetreuung und für die Abschlussklassen vorschreiben."Auch für den Kita-Bereich wird es Anpassungen geben, insbesondere nochmals erweiterte Testmöglichkeiten zur stärkeren Überprüfung des Infektionsgeschehens. Die Träger und Einrichtungen werden zeitnah darüber informiert werden.Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der…

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