Gefahr gebannt: Wittlicher Fliegerbombe ist entschärft

Wittlich. Nur knapp zehn Minuten brauchte der Kampfmittelräumdienst, um die 250 Kilo schwere Fliegerbombe unschädlich zu machen, die am Donnerstag, bei Ausschachtungsarbeiten zur Wohnanlage "Lieserdomizil" in Wittlich gefunden worden war.

Pünktlich um 12 Uhr war mit der Entschärfung des Sprengkörpers begonnen worden. Zuvor waren am Sonntag Vormittag rund 2.700 Menschen aus der Wittlicher Altstadt - darunter über 100 Personen aus dem Altenheim St. Wendelinus - evakuiert worden. Wegen der starken Deformierung der Bombe hatten die Verantwortlichen im Vorfeld keine Prognose über die Dauer der Aktion abgeben können. Möglich wurde die "Blitzentschärfung" jetzt, weil die Bombe beim Aufprall wohl gezündet hatte, es aber nicht zu einer Detonation gekommen war. Seit seiner Entdeckung am Donnerstag war der Sprengkörper in der Feldstraße von privaten Sicherheitsdiensten und vom technischen Hilfsdienst (THW) rund um die Uhr bewacht worden.  

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