Kreative Ideen statt Großevents

If you are looking for a place to go to link online you are best served by hiring a professional writer from our essay writing service. Wittlich. Eigentlich sollte dieses Wochenende die Wittlicher Säubrennerkirmes stattfinden. Und das Event is nicht die einzige Großveranstaltung der Region, die abgesagt werden musste. Mancherorts gibt es ein Alternativ­programm.

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Auch für Thomas Losen vom Wittlicher Weingut Losen-Bock­stanz war die Festabsage zunächst ein Schock. »Es geht ja nicht nur ums Finanzielle. Die Kirmes bringt immer guten Umsatz, aber der Ausfall ist für uns nicht existenzbedrohend. Aber es gibt auch die emotionale Seite. Es ist einfach ein komisches Gefühl – da steht jetzt ‚Säubrennerkirmes‘ im Kalender, und sie findet nicht statt. Seit 28 Jahren ohne Unterbrechung bin ich am Stand dabei; meine Eltern schon seit Kirmesbeginn. Es ist einfach schön – man trifft Leute, die schon lange nicht mehr in Wittlich leben. Die kommen beispielsweise dann aus München und würden eher Weihnachten in der Heimat ausfallen lassen als die Kirmes, die einfach einen sehr hohen Stellenwert hat. Ich denke, viele Wittlicher werden am Wochenende ein Schwein auf den Grill legen und kleine Alternativveranstaltungen zuhause machen.«
Die Winzer indes sind kreativ geworden und bieten z.B. Kirmes-Pakete mit ausgesuchten Weinkollektionen sowie der bekannten Säubrennerplakette an, die Gerhard Schleidweiler zur Tradition machte und deren Erlös in diesem Jahr der Vinzenzkonfernz St. Markus zugute kommt.
Auch die Einheimischen lassen sich »nicht lumpen«. Um zu zeigen, dass sie eingefleischte Kirmesfans sind, hat so mancher die bekannte Säubrennerflagge gehisst. Jetzt heißt es warten bis 2021, denn der neue Termin steht:  Die Sause steigt vom 20. bis 23. August 2021 – insofern Corona das zulässt.

»Wittlicher Eventsommer«

Einen kleinen Trost gibt es aber: Die Stadt hat als Alternative den Wittlicher Eventsommer ins Leben gerufen. Vom 21. August bis 12. September gibt es diverse Veranstaltungen am Lieserufer.  Die Besucheranzahl ist pro Event auf 200 begrenzt.
Zufrieden ist die Stadt mit den Ticketverkäufen bisher zwar nicht, sagt Stöckicht, »allerdings läuft der Vorverkauf auch erst eine Woche, da geht sicher noch etwas.« Mit dabei im Programm sind u. a. Didi Könen & Konsorten und die Wittlicher Schauspielerin Barbara Philipp.

»Weinfeste an der Mittelmosel«

Auch Bernkastel-Kues trifft es in diesem Jahr hart, denn das beliebte Weinfest der Mittelmosel musste ebenfalls verschoben werden. Neues Datum 2021: 2. bis 6. September. Wie die Stimmung in der Bevölkerung derzeit ist, weiß Claus Conrad vom Mosel-Gäste-Zentrum: »Einerseits war das Bedauern über die Absage natürlich groß – ein September ohne Weinfest der Mittelmosel in Bernkastel-Kues ist nur schwer vorstellbar. Es überwog aber eindeutig das Verständnis über die Absage. Die Gesundheit der Besucher und Gäste geht vor.«
Damit man aber nicht komplett aufs gemeinsame Feiern und die Tradition verzichten muss, gibt es ein Alternativprogramm am ersten Septemberwochenende: Das Weinfest wird in 18 Gemeinden stattfinden. Die Idee sei »aus der Not  bzw. aus der besonderen Situation heraus geboren«, so Conrad. »Die Idee war, den großen Andrang von Besuchern, der Anfang September zu erwarten ist, auf möglichst viele Orte im Ferienland Bernkastel-Kues zu verteilen und gleichzeitig in allen diesen Orten den Besuchern eine zusätzliche Attraktion zu bieten, natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Gesundheitsanordnungen.«
In Lieser können Besucher beispielsweise mit Heißluftballons abheben; in Bernkastel-Kues lockt das Riesenrad. In Zeltingen-Rachtig gibt es Picknick und Wasserspaß am Moselufer und  in Ürzig, Maring-Noviand und Graach Weingenuss sowie zusätzliche Weinbergswanderungen. In Piesport sowie Veldenz werden themenspezifische Wanderungen angeboten und in Brauneberg und Lösnich kann direkt zum Glas gegriffen werden.
Während an der Mosel gefeiert wird, muss man im Wittlicher Land auf ein großes Event verzichten: Das 36. Historische Burgenfest in Manderscheid fällt aus. Eigentlich hätten die Organisatoren am letzten Augustwochenende tausende Besucher erwartet. Wenn sich die Lage entspannt, kann im nächsten Jahr wieder groß gefeiert werden. »Der Rahmen steht, wir müssen keine große Nachplanung vornehmen«, berichtet Bürgermeister und Vorsitzender des Burgenvereins Manderscheid Günter Krämer. »Finanziell sind wir froh, dass die Vertragspartner keine Forderungen stellen und wieder zu uns kommen wollen. Daher hält sich das im Rahmen.« Positiv: Die Besucherzahlen in der Burg seien gut.  Auch die Reaktionen auf die Absage seien nicht negativ. »Jeder sieht das irgendwo ein.« Wehmut schwinge natürlich trotzdem mit: »Es fehlt einem schon etwas ...«

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Hubig sagt geplanten Schulstart ab 1. Februar ab

Cochem. Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der Universitätsmedizin Mainz gestern Abend und heute Früh getroffen, nachdem bekannt geworden war, dass im benachbarten Baden-Württemberg 13 neue Fälle von Virusmutationen aufgetreten waren. Dazu Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig: "Ich bedaure sehr, dass wir am Montag nicht, wie geplant, mit dem Wechselunterricht an den Grundschulen starten können. Viele Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern hatten sich sehr darauf gefreut, das weiß ich. Und sie alle können sicher sein, dass wir uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Ich hatte aber auch stets betont, dass der Übergang zum Wechselunterricht unter dem Vorbehalt stehen muss, dass die Infektionslage dies zulässt. Da die Art und die Bedeutung dieser Virusvarianten im Moment nicht bekannt sind, haben uns die Experten zunächst zur Vorsicht bei weiteren Öffnungen geraten und empfohlen die Situation neu zu bewerten, sobald generell belastbare Informationen vorliegen. Diesem Rat folgen wir, weil wir die Erfolge, die wir bislang erzielt haben, nicht verspielen dürfen. Der Fernunterricht wird daher zunächst fortgesetzt. Die Notbetreuung wird wie bisher unter den geltenden Hygieneregeln weiter angeboten. Dagegen bestehen aufgrund der guten und erfolgreichen Hygienekonzepte, der Abstandsregelungen und der Maskenpflicht nach Aussage der Experten keine Bedenken. Für die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen werden wir zudem die Maskenpflicht in Anlehnung an die Regelungen im öffentlichen Nahverkehr und in der Schülerbeförderung spezifizieren und dort medizinische Masken in der Notbetreuung und für die Abschlussklassen vorschreiben."Auch für den Kita-Bereich wird es Anpassungen geben, insbesondere nochmals erweiterte Testmöglichkeiten zur stärkeren Überprüfung des Infektionsgeschehens. Die Träger und Einrichtungen werden zeitnah darüber informiert werden.Das Bildungsministerium hat heute Vormittag alle Schulen sowie Eltern und Sorgeberechtigten per Schreiben darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts zurückgestellt wird. Diese Entscheidung wurde nach Beratungen mit den Experten der…

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