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Eifelkreis trauert um Michael Billen

Ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter wurde 66 Jahre alt

Kreis Bitburg / Prüm. Der Landwirt aus Kaschenbach verstarb in der Nacht zum 4. Januar nach langer, schwerer Krankheit, wegen der er sich immer mehr aus dem politischen Geschäft zurückgezogen hatte. Zuletzt war er noch als Kreisbeigeordneter im Eifelkreis tätig.

„Mit Michael Billen verlieren wir einen über alle Maße engagagierten Kollegen, dem die Entwicklung unserer Region ein echtes Herzensanliegen war und der sich über Jahrzehnte mit aller Kraft für unseren Kreis eingesetzt hat. Er wird uns sehr fehlen. Unser tiefes Mitgefühlt gilt seiner Familie," teilte Landrat Andreas Kruppert in einer ersten Würdigung mit.

Michael Billen engagierte sich 24 Jahre für die CDU im rheinland-pfälzischen Landtag und galt als einer der markantesten Politiker im Land. Billen war verheiratet, hat vier Kinder und war Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flugplatz Bitburg GmbH.

Christian Baldauf, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion würdigte Michael Billen als einen Politiker aus Leib und Seele mit Streitlust und Standfestigkeit. "Auch die heftigsten Eifelwinde konnten ihn nicht von seiner Haltung abbringen. Seine Eifel hat ihm viel zu verdanken," so Baldauf. "Mit Michael Billen verlieren wir eine politische Persönlichkeit, die aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt war. Menschen wie ihn gibt es heute in der Politik selten. Bei allen Auseinandersetzungen, die ich mit ihm hatte, war er hoch engagiert, inhaltlich beschlagen aber auch kantig und streitbar und vor allem ein Vorkämpfer für die Belange seiner geliebten Eifel. Auf sein Wort konnte man sich immer verlassen."

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Kommentar von Marion Roth
Mein tiefes Beileid der Familie Billen, vor allem seiner Frau und den Kindern !
Ein Mann ein Wort , schnell diskret und allerzeit Hilfsbereit so habe ich Herrn Billen kennen und schätzen gelernt!

Ein sehr großer Verlust für alle die ihn gekannt haben und vor allem für die Familie Billen !
Mein herzliches Beileid!!

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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