Arzfeld: Neuer Rettungswagen in Dienst gestellt

Arzfeld. Die DRK-Präsidentin Monika Fink und der DRK-Kreisgeschäftsführer Rainer Hoffmann, stellten einen neuen Rettungstransportwagen (RTW) für die DRK-Rettungswache in Arzfeld in Dienst. Das DRK investiert 211.500 Euro in das moderne Fahrzeug nach dem Modell „RTW Rheinland-Pfalz“.

Um zu jeder Zeit einsatzbereit zu sein, leisten die Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter der acht DRK-Rettungswachen im Eifelkreis jährlich rund 200.000 Bereitschaftsstunden. Über 21.000 Einsätze (davon knapp 11.000 Notfall­einsätze) und 900.000 Einsatz-Kilometer leisten die Lebensretter des Roten Kreuzes im Eifelkreis jährlich.

Allein bei der Rettungswache Arzfeld werden knapp 1.100 Einsätze, davon knapp 768 Notfalleinsätze (ca. 70 Prozent) geleistet. 16 Mitarbeiter sind auf der Rettungswache Arzfeld beschäftigt, davon allein drei Auszubildende als Notfallsanitäter. Das DRK hatte in 2018 das Netzwerk seiner Lehrrettungswachen, u.a. durch die Rettungswache Arzfeld erweitert und bildet aktuell sogar 22 Notfallsanitäter zu Lebensrettern aus.

Mit den neuen Rettungstransportwagen (RTW) wird in Arzfeld der dort bisher eingesetzte sechs Jahre alte Rettungswagen ersetzt. Insgesamt wurden 211.500 Euro in das Fahrzeug investiert, 136.800 Euro für das Basisfahrzeug und 74.700 Euro für die medizinische Ausstattung. "Es handelt sich hier um eine ganz neue Fahrzeuggeneration, die auf Landesebene unter Hinzuziehung aller Beteiligten entwickelt wurde", so Kreisgeschäftsführer Rainer Hoffmann, bei der Vorstellung des neuen Fahrzeuges.

Schwerpunkte bei dieser neuen Konzeption waren insbesondere Hebe- und Tragebelastungen der Mitarbeitenden zu reduzieren und den Komfort für den Patienten zu verbessern. Durch ein automatisches Trageeinzugssystem und einen Tragestuhl mit Treppensteiger wird der Mitarbeiter entlastet. Zusätzliche Geräte zur Überwachung des Patienten sichern die medizinische Versorgung des Patienten. Nicht zuletzt wurde die Sicherheit der Mitarbeiter durch die neue reflektierende Beschriftung des Fahrzeuges erheblich verbessert die anderen Verkehrsteilnehmer sehen das Einsatzfahrzeug viel früher. "Insgesamt, so meinen wir, ist dieses Fahrzeug ein Quantensprung in der Entwicklung dieses Fahrzeuges", so Hoffmann abschließend.

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