Bären und der Aufstieg: "Schwieriges Thema"

Die Perspektiven der Bitburger Kufencracks

Bitburg. Sieben Spiele, sieben Siege: Mit einer makellosen Bilanz gehen die Eishockeycracks der Eifel-Mosel-Bären in das neue Jahr – und wollen hier weiter auf der Erfolgswelle reiten.

Für den amtierenden Meister der Eishockey-Rheinland-Pfalz-Liga ist  die Titelverteidigung das klare Ziel, wie Danny Engels, Torwart und Pressesprecher in Personalunion, betont: »Im neuen Jahr  wollen wir diesen Trend fortsetzen. Besonders unser  Spielertrainer Michal Janega verlangt ständig hundert Prozent von der Mannschaft und möchte somit auch am liebsten alle Spiele gewinnen.«

Erfolg trotz Verletzungen

Dabei war es keinesfalls selbstverständlich, dass die Kufencracks des EV Bitburg  ähnlich erfolgreich wie in den vergangenen Jahren sind: Im Vergleich zur Vorsaison ist der Kader nämlich kleiner geworden, zudem haben die Bären mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Patrick Berens und Stefan Wanken fallen so seit längerer Zeit aus und auch Ryan Kirkpatrick kehrte erst vor kurzem wieder zurück in den Kader. Kirkpatrick war im Herbst auch einer der wenigen Neuzugänge – und besticht durch viel Ehrgeiz. Im Spiel gegen Zweibrücken feierte er gar einen Hattrick und »bereichert die Mannschaft definitiv«, so Pressesprecher und Teamkollege Engels.

Kader reicht (wohl) nicht aus

Wenn es erneut klappte mit der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft, würden die Bären dann auch von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch machen? Auf diese Frage kann Engel (noch) keine klare Antwort geben: »Ein schwieriges Thema.... Der Aufstieg ist sicherlich noch ein Traum von uns, jedoch würde der Kader  momentan wohl nicht ausreichen, um den Schritt nach oben zu wagen. Hinzu kommt immer noch die Ausländerregelung in den höheren Ligen (maximal zwei dürfen hier eingesetzt werden; das spielt den Bitburgern mit ihren US-Amerikanern nicht gerade in die Hände, d. Red.)  und,  dass die Eissporthalle Bitburg uns nicht ausreichend Eiszeit zur Verfügung stellen würde.« Im Hintergrund  arbeite man an möglichen Konstellationen für die kommende Saison, versichert Engels. Gleichzeitig betont er: » Fest steht aber noch nichts und die Mannschaft selbst sollte sich vorwiegend auf die laufende  Spielzeit konzentrieren.«


 

Spieler zahlen einiges

Einige Sponsoren würden Großartiges für den Bitburger Eishockeysport leisten, sagt Engels und nennt hier vor allem die Firmen Arend und Bares.  Auswärtsfahrten, Ausrüstungsgegenstände und Teile der Eismiete würden aber auch durch die Spieler selbst finanziert. »Über weitere Unterstützung, insbesondere von städtischer Seite, wäre sicherlich jeder im Verein dankbar, so dass wir den Traum vom Regionalliga-Eishockey in Bitburg vielleicht endlich verwirklichen können«, merkt Engels abschließend an.  Nächstes Bären-Spiel: Sonntag, 17. Januar, beim ärgsten Verfolger, den Wölfen aus Mainz. aa

www.eishockey-bitburg.de   

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