Bitburg mit nächster Heimpleite: 2:3 gegen St. Matthias

Aufsteiger verliert mehr und mehr an Boden

Bitburg. Zum Start in die Rückrunde der Fußball-Bezirksliga West musste der FC Bitburg erneut eine Heimniederlage quittieren: Vor 70 Unentwegten, die trotz Sturm und Regen Zeugen der Partie auf dem Kunstrasenplatz im Stadion Ost waren, hieß es am Ende 2:3 gegen die DJK St. Matthias Trier, die sich so auch für das 0:1 im Hinspiel und das Ergebnis gleicher Höhe am Sonntag zuvor beim bis dahin abgeschlagenen Schlusslicht SV Zeltingen-Rachtig revanchierte.

Das mutige Spiel der Gäste wurde bereits in der zehnten Minute belohnt; die Bitburger halfen dabei indes unfreiwillig ordentlich mit: Einen Rückpass bekam Torwart Jens Freis nicht unter Kontrolle, traf den Ball so unzulänglich, dass dieser ins eigene Netz trudelte. "Das, was wir in der ersten Hälfte geboten haben, war geradezu Arbeitsverweigerung", musste Fabian Ewertz, der den Aufsteiger gemeinsam mit Richard Schneider trainiert, zugeben.

Nuszkowski aus spitzem Winkel erfolgreich

Verdient zu diesem Zeitpunkt auch das 2:0 für die DJK: Marcel Nuszkowski hatte nach Vorlage von Michael Blang mit einem Schuss aus spitzem Winkel zugeschlagen (27.). An der enttäuschenden Vorstellung des FCB änderte auch das 1:2 durch Andreas Neuerburg in der 37. Minute nichts. Nach dem Kabinen-Donnerwetter steigerten sich die Hausherren im zweiten Durchgang aber deutlich. Verdient deshalb auch 2:2 in der 64. Minute: Kevin Arbeck nutzte nach einem langen Ball die Unentschlossenheit der Mattheiser Abwehr. In der Folge war Bitburg zunächst dem dritten Treffer näher - Arbeck tauchte in der 75. Minute alleine vor Marc Hormesch auf, setzte den Ball aber knapp neben den langen Pfosten. Einen Abspielfehler der FCB-Hintermannschaft nutzte Michael Blang zu einem Pass in die Tiefe auf Patrick Dres.

Dres eiskalt zum 2:3

Eiskalt ließ er Torwart Freis aussteigen und vollendete mit seinem elften Saisontreffer zum 2:3. Neuerburg und Arbeck hatten danach noch weiteren dicke Möglichkeiten für die Gastgeber, scheiterten aber entweder am eigenen Unvermögen oder am souverän haltenden DJK-Schlussmann Marc Hormesch. "Egal, wie schlecht wir in der ersten Hälfte waren - nach der Pause müssen wir viel mehr aus den Chancen machen. Das waren wirklich Hundertprozentige", stöhnte Fabian Ewertz. Sein Mattheiser Trainerkollege Franz-Josef Blang bilanzierte: "Wir haben richtig gut angefangen, verloren dann in der zweiten Halbzeit aber etwas den Faden. Weil wir in einigen Situationen die Geradlinigkeit vermissen ließen, wurde es nochmal eng." Zum 2015er Abschluss hat die DJK St. Matthias am Sonntag, 6. Dezember, 14.30 Uhr, nun die SG Ruwertal zu Gast. Bitburg tritt bereits am Samstag, 17.30 Uhr, bei der SG Osburg/Thomm/Lorscheid an. AA

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Über die rauen Höhen zwischen Olef und Oleftalsperre

Wandertipp des Monats. Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt unsere Runde: Vom Parkplatz am Hellenthaler Wildgehege kommen wir schnell in das Tal des Hellesbachs, das wir durch Wald längere Zeit in Richtung Olef abwärts wandern. Weiter geht es parallel zur Olef bei Schleiden mit einer besonders schönen Passage durch Hemlocktannen, später aufwärts und nördlich bei Bronsfeld ins Offene. Bei freier Sicht ins Dieffenbachtal steuern wir durch eine Streuobstwiese und ein kleines Biotop eine wunderschön gelegene Bank an. Kleine Rast Und wenn der Novembertag vielleicht nicht ganz so abweisend kalt ist, lässt sich vielleicht dort eine kleine Rast einbauen. Schließlich steigen wir kurz vor Harperscheid aufwärts, queren die L 159 und erhalten jenseits der Höhe ein neues Panorama: Weit erstrecken sich vor uns die Wälder um die Oleftalsperre, auf die wir nun zugehen. Erst genießen wir noch die Rundumsicht, dann tauchen wir in den Wald ein, stoßen auf den Seerundweg und nehmen gleich darauf als Abstecher einen winzigen Pfad, der uns zu einer schmalen Landzunge hinunter bringt: in der warmen Jahreszeit ein wunderschöner Picknick-Platz. Anschließend noch wenige Meter auf dem Talsperren-Rundweg, dann beginnt ein längerer Aufstieg. Traumblick Wenn wir den Wald hinter uns haben, erhalten wir noch einmal einen Traumblick auf den See und unsere Halbinsel. Auch auf dem Weiterweg lohnt es sich, hin und wieder in das weite Land zurückzuschauen. Oben angelangt, eröffnet sich noch einmal ein neues Blickfeld nach Südosten, ehe wir wieder den Parkplatz erreichen. Charakteristisch für diese Runde sind die stillen Wege und die zahlreichen wechselnden Blicke. Liebevoll platzierte Bänke erhöhen bei passender Witterung den Genuss. Für den Fall, dass die 17 km dieser Runde für einen kurzen Spätherbsttag etwas lang erscheinen, sind in der GPS-Datei zwei Abkürzungen angegeben. Details zur November-Wanderung Es handelt sich um eine GPS-geführte Rundwanderung (also bitte beachten: Es gibt keine Beschilderung). Sie ist 17 km lang (verkürzte Variante: 12,5 bzw. 14,1 km), und es müssen ca. 420 Höhenmeter überwunden werden. Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Alle Informationen zur Tour (GPS-Datei, Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs und dessen Darstellung mit Google-Maps, zahlreiche Fotos etc.) finden Sie auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de unter folgendem Link: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=108 Eine Eifelwanderung entfaltet zu jeder Jahreszeit ihre eigenen Reize, das gilt auch für diese Tour; aber ein typischer Novembertag liefert sicherlich die passende Grundstimmung für die rauen Höhen oberhalb der Olefsperre. Rau und einsam beginnt…

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