FC Bitburg: Platz fünf soll es mindestens sein

Bitburg. Über weite Strecken des bisherigen Saisonverlaufs mischte der FC Bitburg als Aufsteiger die Fußball-Bezirksliga auf, thronte phasenweise sogar an der Tabellenspitze. In den letzten Spielen vor der Winterpause ging dem Team des Trainergespanns Fabian Ewertz/Richard Schneider aber die Luft aus. Wohin die Reise gehen soll, sagt Coach Ewertz im Gespräch mit dem Wochenspiegel.

Nicht zuletzt wegen anhaltender personeller Engpässe fiel der FC Bitburg im Schlussspurt des alten Jahres auf Platz fünf ab. Elf Punkte beträgt derzeit der Rückstand auf Spitzenreiter SV Eintracht 66 Dörbach. Als "unwahrscheinlich" stuft Fabian Ewertz die Chance ein, nochmal ganz oben angreifen zu können. Unter den ersten Fünf solle sein Team aber schon am Ende landen, fordert der Bitburger Übungsleiter, der im neuen Jahr weiter auf den an den Folgen eines Kreuzbandrisses laborierenden Oliver Adams verzichten muss.

Pax kehrt zurück

Torwart Jens Freis (Prüfungsphase) steht nur eingeschränkt zur Verfügung; für ihn rückte Routinier Andreas Pax aus dem Kader der zweiten in die erste Mannschaft hoch. Mit Moritz Reiter (SG Badem) gab es einen Abgang im Winter zu verzeichnen. Nicht frei von Störungen war die Vorbereitungszeit: Tests gegen den ostbelgischen Provinzklassisten RFC St. Vith und die U19 der Trierer Eintracht sagten die jeweiligen Gegnern ab. Gespielt wurde gegen die A-Ligisten SG Geichlingen (7:0), FSV Trier-Tarforst II (2:0) und zuletzt am Sonntag gegen die SG Oberweis (4:2). Kurios: Weil auch Keeper Pax nicht zur Verfügung stand, rückte der im ersten Match nach der Winterpause (Sonntag, 28. Februar, 17 Uhr, im Stadion Ost gegen die SG Buchholz) noch gesperrte Jens Seidel zwischen die Pfosten.

Heimkomplex soll beendet werden

Ein Sieg über Buchholz wäre besonders wichtig, schließlich will der FCB gerade zu Hause, wo es in den drei jüngsten Partien Niederlagen gab, endlich wieder in die Spur kommen. Rund eineinhalb arbeiten der 34-jährige Ex-Profi Ewertz und sein 57-jähriger, erfahrener Trainerkollege Schneider nun in Bitburg zusammen. "Das passt. Wir ergänzen uns gut", merkt Ewertz an. Ohne Weiteres vorstellen könnte er sich demnach auch, mit Schneider über den Sommer hinaus weiter zu coachen - eine definitive Entscheidung soll in dieser Angelegenheit in den nächsten Wochen fallen.AA

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