Gekommen, um endlich mal zu bleiben

TV Bitburg will mit Rückkehrer Enders Klassenerhalt schaffen

Bitburg. Nach der geglückten Generalprobe im Rheinlandpokal (31:22 in Bassenheim) fiebern sie beim TV Bitburg nun der Rückkehr in die RPS-Oberliga entgegen. Samstag, 3. September, 19.30 Uhr, geht es mit dem Spiel bei der stark einzuschätzen HSG Worms los. Große Hoffnung setzen sie in Rückkehrer Florian Enders.

Zwei Mal war der TV Bitburg in jüngster Vergangenheit bereits in der vierthöchsten Spielklasse des Deutschen Handball-Bundes vertreten, musste aber jeweils direkt wieder runter. Nach dem direkten Wiederaufstieg, der unter dem langjährigen Coach Janusz Klimek gelang, »wollen wir diesmal endlich mal den Klassenverbleib schaffen«, unterstreicht Florian Enders. Der 26-jährige Rückraumspieler kehrt nach zwei Spielzeiten beim Drittligisten SV 64 Zweibrücken zurück an seine alte Wirkungsstätte, wo er einst mit dem Handballspielen begonnen hatte. »Seit Januar arbeite ich in der Personalabteilung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Luxemburg. Die Fahrten mehrmals wöchentlich nach Zweibrücken wurden mir zu viel. Dann zurück zum TVB zu kommen, lag für mich auf der Hand«, berichtet Enders.

Neuzugang hat in Junioren-Bundesliga gespielt

Während der Woche ist er für das Einstudieren von Spielsystemen und die Trainingsinhalte generell verantwortlich, tritt aber dann freitags in der Abschlusseinheit wieder in die Spielerreihe zurück. Enders´ früherer Trainer und spätere Abteilungsleiter Handball, Thomas Lauer, übernimmt dann. Neben dem Rückkehrer aus Zweibrücken sind auch Martin Guldenkirch (spielte in seiner bayrischen Heimat bereits in der Junioren-Bundesliga), Matthias Hertz (HSC Schweich) und der reaktivierte Torwart Henning Otte neu. Mit Vorjahresaufsteiger Worms erwartet den TVB bereits ein großes Kaliber, wie Enders glaubt. »Sie sind top besetzt. Ich erwarte sie unter den ersten Drei.«                                AA

 

 


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