Haftbefehl in Bitburg vollstreckt

Scheibe eingeschlagen: Gesuchter löst Polizeieinsatz aus

Bitburg. Am Sonntagmorgen, 5. Juli , wurde die Polizei Bitburg um kurz nach Mitternacht durch eine Anwohnerin aus der Bitburger Innenstadt über eine soeben eingeschlagene Glasscheibe an ihrer Haustür informiert. Nach Angaben der Mitteilerin befinde sich nun möglicherweise jemand in ihrem Haus ...

Sofort entsandte, starke Kräfte der Polizei Bitburg konnten unweit des Tatortes eine deutlich alkoholisierte 67-jährige männliche Person feststellen und kontrollieren, wie die Polizei berichtet.

Hierbei ergab sich - auch durch Hinweise aus der Nachbarschaft - ein Tatverdacht gegen diese Person. Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht der 67-jährige im Verdacht, die Glasscheibe mit einer Schaufel eingeschlagen zu haben, um seine im dortigen Haus wohnhafte Ex-Lebensgefährtin aufzusuchen.

Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Dieser wurde noch in der gleichen Nacht durch Einlieferung in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt vollstreckt.

Des Weiteren wird wegen der eingeschlagenen Glasscheibe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

red

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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