Wenige Krankheitsmeldungen ein Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg. Die Anzahl der Krankmeldungen im Eifelkreis liegen unter dem Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Barmer Krankenkasse hervor.

Die Beschäftigten im Eifelkreis Bitburg-Prüm waren im Jahr 2018 seltener krankgeschrieben als der  Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Barmer Krankenkasse hervor. Der Krankenstand im Landkreis lag bei 4,8 Prozent (Land und Bund: 5,0 Prozent). »Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 48 arbeitsunfähig gemeldet waren«, erläutert Frank Schlöder, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Bitburg.
Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz im Eifelkreis Bitburg-Prüm entfielen rechnerisch 17,4 (Land und Bund: 18,3) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage.
Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 258. Jeder Beschäftigte in dem Landkreis meldete sich im Durchschnitt 1,2 (Land: 1,3) Mal arbeitsunfähig. »Hauptursache für die Krankschreibungen im Eifelkreis waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems«, so Schlöder. »In keinem der 36 rheinland-pfälzischen Landkreise und kreisfreien Städte wurden dagegen weniger Arbeitsunfähigkeitstage wegen Atemwegserkrankungen gezählt.«
Im Detail verursachten Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie z.B. Rückenschmerzen bei jedem Beschäftigten aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm 3,5 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen psychische Störungen (3,1), Verletzungen (2,9) und Atemwegserkrankungen (2,1 Tage). Das waren die vier häufigsten Ursachen für Krankmeldungen.
Für ihre Analysen hat die Krankenkasse die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 200.000 ihrer Versicherten in Rheinland-Pfalz anonymisiert ausgewertet.

(red).

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