Polizei zieht 13 Fahrer aus dem Verkehr

Irrel. Die Polizeiinspektion Bitburg hat am Freitagabend, 3. Mai, einen Sondereinsatz zur Kriminalitätsbekämpfung in der Grenzregion Sauer durchgeführt. Hierbei wurden bei insgesamt 13 Fahrzeugführer Alkohol- bzw. Drogeneinfluss festgestellt. Die Fahrer wurden daher aus dem Verkehr gezogen.

Insgesamt sechs Fahrzeugführer waren unter Alkoholeinfluss unterwegs. Den Höchstwert erreichte ein Fahrzeugführer in der Ortslage Wallendorf, bei dem ein Atemalkoholwert von über 1,5 Promille festgestellt wurde. Bei weiteren sieben Fahrzeugführern erhärtete sich im Rahmen von Verkehrskontrollen der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. In diesem Zusammenhang wurden knapp 10 Gramm an Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Weiterhin wurde bei einem 25-jährigen und einem 26-jährigen Mann festgestellt, dass sie nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis waren.

Während der Kontrolle konnte auch ein "Künstler" angehalten werden. Dieser hatte eine leicht zu erkennende Fälschung, zweier amtlicher Kennzeichen an seinem PKW angebracht. Die Originale wurden bereits einen Tag zuvor von von der Polizei mangels Versicherungsschutz eingezogen. Den "Künstler" erwartet nun ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung.

Die hohe Anzahl an Alkohol- und Drogenfahrten lässt auf ein noch größeres Dunkelfeld schließen. Aus diesem Grund wird die Polizeiinspektion Bitburg im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitsarbeit sowie der konzeptionellen Maßnahmen im Grenzgebiet, auch weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrstüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer legen und insbesondere klare Kante gegen Drogen zeigen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Foto: Polizei

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