Abzocke und falsche Rechnungen

Prüm. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz blickt in diesem Jahr auf fünf Jahre erfolgreiche Arbeit in Prüm zurück. Rund 2.700 Kontakte hat die Beraterin Monika Hecken bis heute verbucht.

Ob Ratsuchende, Fragestellende oder Besucher von Vorträgen und Aktionen: Das Angebot in Prüm wird gerne wahrgenommen. Ermöglicht wird die Anlaufstelle durch eine Mitfinanzierung durch die Verbandsgemeinde Prüm.

Spitzenreiter bei den Beratungen sind nach wie vor Fragen zu Abzocke am Telefon und im Internet - aber auch Probleme mit Telefonanbietern und Telefonrechnungen. Weitere Dauerbrenner sind Fragen zu Kauf- und Handwerkerverträgen. Hecken berichtet von untergeschobenen Verträgen, unseriösen Kreditkartenangeboten und unberechtigten Inkassoforderungen. Betrüger ließen sich immer wieder neue Maschen einfallen, um unrechtmäßig an Geld zu gelangen. "Wir sind eine Anlaufstelle für alle Zielgruppen. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Angebote kritisch betrachten, ihre Rechte kennen und sie auch durchsetzen können", so Ulrike von der Lühe.

Für dieses Jahr sind neben der regelmäßigen wöchentlichen Beratung Veranstaltungen zu den Themen "Durstlöscher Wasser", "Kostenfallen bei Telefon- und Mobilfunkverträgen", "Gefahren im Internet" und "Fahrplan zur energetischen Gebäudesanierung" geplant. Zudem gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat eine kostenlose Energieberatung.

Verbraucherberatung im Konvikt - Haus der Kultur, Kalvarienbergstraße 1: offene Sprechstunde freitags, 10 bis 11 Uhr. Feste Termine (11-13 Uhr) unter 0651/4 88 02 vereinbaren.



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