Update: Anschlussstelle Prüm wieder freigegeben

Prüm. Am Dienstag kippte auf B 51 an der Anschlussstelle Prüm zur A60 ein Holzlaster um. Eine Umleitung wurde eingerichtet.

Am Dienstag, 2. Juni kam es im Kreisverkehr der Anschlussstelle Prüm zur BAB 60 zu einem Verkehrsunfall mit einem Holztransporter aus Nordrhein-Westfalen. Das Gespann fuhr gegen 13:10 Uhr über die B51 aus Richtung Dausfeld kommend in Fahrtrichtung Anschlussstelle BAB 60.

Laut Zeugenaussagen geriet beim Befahren des Kreisverkehrs der linke hintere Reifen des Sattelaufliegers auf den schrägen Randstein des Kreisverkehrs, wodurch die geladenen Holzstämme verrutschten. Durch die Gewichtsverlagerung ist vermutlich zunächst der Anhänger und anschließend die Zugmaschine auf die rechte Fahrzeugseite gekippt. Hierbei rutschte die gesamte Ladung in den angrenzenden Grünstreifen.

Durch den Unfall wurde der Fahrer schwer verletzt und ins Krankenhaus Prüm gebracht. Aufgrund der Lage des verunfallten Gespanns war der Kreisverkehr in Richtung Schloßheck und Auffahrt BAB 60 für mehrere Stunden nicht passierbar. Durch die Straßenmeisterei Prüm wurde der Verkehr großräumig umgeleitet.

Ursprüngliche Meldung

Soeben ist es auf der B 51, im Kreisel zur Anschlussstelle zur BAB 60, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ist ein mit Holz beladener LKW umgestürzt. Möglicherweise treten derzeit Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus. Die Fahrbahn ist aktuell zusätzlich von Teilen der Holzladung versperrt. Feuerwehr, DRK und Beamten der Polizeiinspektion Prüm sind im Einsatz. Die Straßenmeisterei Prüm und Autobahnmeisterei Prüm richten eine großräumige Umleitung ein. Es wird empfohlen, die Anschlussstelle Prüm zu meiden und bereits im Vorfeld weiträumig zu umfahren

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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