Bürgerpreis für Schüler AG

Prüm. Kreissparkasse Bitburg-Prüm verleiht Deutschen Bürgerpreis an die Schüler der AG »Kinder helfen Kindern« der Kaiser-Lothar-Realschule plus in Prüm.

2019 wurden die Guten Seelen gesucht - die Menschen, die stets zur Stelle sind, wenn helfende Hände gebraucht werden, die immer anpacken und sich vor Ort ehrenamtlich engagieren. Getreu ihrem Motto "Jeder Kann die Welt verbessern - auch du!" engagiert sich die 20-köpfige AG "Kinder helfen Kindern" aus Schülern der Kaiser-Lothar-Realschule plus, für bedürftige Kinder.

Während der AG-Zeit stellen die Schüler Waren her und verkaufen diese bei Schulveranstaltungen. Der Erlös aus dem Verkauf wird an unterschiedliche soziale Projekte gespendet, die sich für Kinder einsetzen. So organisierten die Schüler zum Beispiel einen Segeltörn für zwei austherapierte krebskranke Kinder, oder sie unterstützen den Verein Auryn in Trier, der sich um Kinder, deren Eltern psychisch erkrankt sind kümmert, finanziell.

Daher erhielten die Schüler der AG Mitte Juni die Auszeichnung für herausragendes Engagement in der Kategorie U21. Landrat Joachim Streit, MdB Patrick Schnieder und Ingolf Bermes, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, würdigten die ehrenamtlichen Leistungen der Schüler mit dem Deutschen Bürgerpreis 2019 sowie einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Die Preisverleihung in der Kategorie U21 fand noch vor der offiziellen Preisverleihung des Deutschen Bürgerpreises 2019 statt, da mit den Sommerferien für einige Teilnehmer der AG ein Schulwechsel stattfindet.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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