Bunt beschirmtes Prüm

Prüm. Der Gewerbeverein Prüm bringt mit einer neuer Aktion Farbe in die Stadt. Für die Durchführung der Aktion werden noch weitere Sponsoren gesucht.

"Womit können wir unsere Besucher und Gäste überraschen?", das hat sich das Weihnachtsteam des Prümer Gewerbevereins gefragt. Nach dem Autokino ist daraus die Idee zur nächsten großen Aktion erwachsen: Von August bis Oktober werden bunte, aufgespannte Regenschirme über den Straßen zwischen den Häusern befestigt sein. "Wir haben also sechs Monate im Jahr wunderschöne außergewöhnliche Dekoration in unserer Stadt", sagt Daniele Haas, Vorsitzende des Gewerbevereins "Prüm eifelstark". Die von Haus zu Haus gespannten Stränge, an denen die Schirme aufgehängt werden, sollen dann im November weiter genutzt werden, um für die Adventszeit mit Sternen geschmückt zu werden. Also erst Farbe, dann Glanz! Da die Stränge dauerhaft montiert bleiben, können noch ganz andere Dinge folgen.

Ende Juli werden jetzt die ersten Schirme in der Teichstraße aufgehängt. Insgesamt sollen es 150 an 50 Strängen werden, vielleicht auch doppelt so viele, je nachdem wie viele Sponsoren mitmachen. "Wir hoffen, damit mehr Leute in die Stadt zu ziehen, die sich das anschauen wollen und dann auch ihre Einkäufe hier erledigen", erklärt Gabriele Mölter vom Organisationsteam den Hintergrund.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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