Prüm: Holzbohlen aus Fußgängerbrücke gerissen

Prüm. Wie die Polizei Prüm heute mitteilte, wurde am Sonntag, 15. März, gegen 12 Uhr, durch einen Fußgänger eine Beschädigung an der Fußgängerbrücke zwischen dem Gerberweg in Prüm und dem Messegelände gemeldet.

Die Brücke führt über den Fluss Prüm und wird sowohl von Fußgängern als auch Radfahrern genutzt. Vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass durch bisher unbekannte Täter gewaltsam zwei Holzbohlen der Lauffläche entfernt und in die Prüm geworfen wurden. Durch die fehlenden Holzbohlen entstand ein ca. 30 Zentimeter breiter Spalt, durch welchen man etwa 1,50 Meter in die Tiefe hätte fallen können. Das ist kein Streich mehr, sondern birgt erhebliche Verletzungsgefahren für Fußgänger und Radfahrer.

Seitens der Polizei Prüm wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Brücke musste bis zur Reparatur durch die Stadt Prüm gesperrt werden.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Prüm (06551/9420 oder pipruem.dgl@polizei.rlp.de) zu wenden.

Foto: Polizei

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

weiterlesen