Aus Notwehr geschossen

Prüm. Das Verfahren gegen den Polizisten, der am 21. Juni in Prüm auf einen Mann geschossen hat, ist eingestellt. Aus den  Ermittlungen der Kriminaldirektion Trier zog die Staatsanwaltschaft Trier den Schluss, der Beamte habe aus Notwehr auf den 45-jährigen Mann geschossen.  Mit Holzpfahl angegriffen Der Polizist habe geschossen,  weil der Mann, der einige Tage zuvor wegen eines Ladendiebstahls aufgefallen war, vor dem gleichen Supermarkt in der Prümer Bahnhofstraße  mit einem 120 Zentimeter langen und 10 Zentimeter dicken Zaunpfahl auf  zwei Streifenbeamte zugegangen sei und in die  Richtung des einen ausgeholt habe. Er wurde leicht getroffen. Dann schlug der Mann auf den anderen Polizisten ein und traf ihn am Nacken. Bei dem Kampf erlitt der Beamte Prellungen und Schürfwunden im Bereich des Unterarms und des Nackens sowie eine Stauchung der Halswirbelsäule, zählt die Staatsanwaltschaft auf. Obwohl der Beamte androhte, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, holte der Mann wieder zum Schlag in Richtung Kopf aus, zeichnet die Staatsanwaltschaft den Hergang nach. Daraufhin habe der Polizist geschossen. Er traf den Oberschenkel des Angreifers. Die Kugel wurde im Krankenhaus entfernt, einen Tag später konnte der Verletzte die Klinik verlassen.  Kein Motiv erkennbar Ein nachvollziehbares Motiv für den Angriff gegen die Beamten konnten die Ermittler nicht erkennen.  Der Mann selbst sagte, er habe Angst vor den Beamten gehabt. »Tatsächliche Anhaltspunkte dafür, dass das Verhalten der Beamten hierzu Anlass gegeben hätte, haben sich im Rahmen der Ermittlungen jedoch nicht ergeben«, so der leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen. Gegen den 45-Jährigen wird aufgrund des Angriffs mit dem Holzpfahl wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Das Verfahren gegen den Polizisten, der am 21. Juni in Prüm auf einen Mann geschossen hat, ist eingestellt. Aus den  Ermittlungen der Kriminaldirektion Trier zog die Staatsanwaltschaft Trier den Schluss, der Beamte habe aus Notwehr auf den…

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