Unsere Serie: Mit dem Motorrad rund um die Welt und zur größten Landtechnik-Messe der Türkei

Herforst. Abenteurer Alexander Conrad (29) aus Herforst berichtet exklusiv für den WochenSpiegel von seiner Motorradreise rund um die Welt.

Die größte und bedeutendste Landtechnik-Messe der Türkei ist in Bursa zu finden. Die Bursa Tarim Fuari 2012 ist das Pendant zur deutschen Agritechnica.  Da die Stadt Bursa ohnehin mehr oder weniger auf unserer Route liegt und ich mich von Haus aus wahnsinnig für Traktoren und Mähdrescher interessiere, beschließe ich diesen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen und der Messe einen Besuch abzustatten.

Neben den großen internationalen Marken wie John Deere, Class, Fendt waren natürlich auch eine Menge nationaler Produzenten  wie Erkunt, Hattat oder Türk Tractör vertreten und so erfahre ich eine Menge über die Landwirtschaft und -technik. Zum Beispiel, dass der Mechanisierungsstandard im Vergleich zu Deutschland sehr zurück liegt. Traktoren zwischen 30 bis 70 PS prägen sowohl das Landschaftsbild entlang der Straßen und stellen ebenso den Löwenanteil der gezeigten Exponate. Aufgrund der kleinen Parzellenstrukturen in der Türkei sei bisher keinerlei Nachfrage nach größeren Maschinen, erzählen mir einige der Aussteller.

Messeleiter Gökhan F. Engün sagt, dass über 630 Aussteller aus 29 Ländern, davon sogar einige aus Afrika und dem Nahen Osten anwesend sind. Regionen wie der Irak, Saudi-Arabien, Ägypten bis hinunter nach Süd-Afrika seien sehr wichtige Absatzmärkte für die türkische Landtechnik. "Türkische Landtechnik ist gut und zuverlässig, nicht ganz so gut wie die Deutsche" sagt der Messeleiter. "aber dafür wesentlich preisgünstiger".

Zwei schöne Tage verbringen meine Begleiterin Mila (Bild oben) und ich in Bursa, und besuchen mit 200 000 anderen Menschen die Tuari, was übersetzt Messe bedeutet. Männer und Frauen führen Tänze vor, Musik unterhält die Besucher. Wir bekommen einen Tee oder Kaffee nach dem anderen in die Hand gedrückt. Es zeigt sich einmal mehr die türkische Lebensfreude und Gastfreundschaft von ihrer schönen Seite ?

 

 

Fortsetzung folgt!

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Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden

Mayen. Am 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet.  Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die "Mayors for Peace" Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Die "Mayors of Peace" fordern die Atommächte eindringlich dazu auf, ernsthafte Verhandlungen zur Abschaffung der Nuklearwaffen zu führen und dem 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich beizutreten.“ Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland. Mit der Aktion setzen sich die Bürgermeister für den Frieden – in diesem Jahr insbesondere für die Verlängerung des New-Start-Vertrages – ein. Das von den USA und Russland unterzeichnete Abkommen trat 2011 in Kraft. Es ist die letzte noch gültige Vereinbarung zur Begrenzung von Atomwaffen. Der Vertrag läuft im Februar 2021 aus. Neben der Forderung nach einer Verlängerung des New-Start-Vertrages appellieren die Mayors for Peace am Flaggentag an die Atommächte, den Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 zu unterzeichnen. Mehr Informationen unter www.mayorsforpeace.deAm 8. Juli  ist die Flagge des weltweiten Bündnisses "Mayors for Peace" von Oberbürgermeister Wolfgang Treis vor dem Rathaus gehisst. Sie symbolisiert den Einsatz des Netzwerkes für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Die Organisation wurde 1982…

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