Mobile Sirenen warnen Bevölkerung punktuell

Neue Ausrüstung für Feuerwehren im Kreis

Kreis Euskirchen. Fünf mobile Sirenen ermöglichen mehreren Feuerwehren im Kreis Euskirchen zukünftig ein punktuelles Warnen der Bevölkerung.

Landrat Günter Rosenke hat fünf mobile Sirenen an die Feuerwehren der Städte und Gemeinden Bad Münstereifel, Euskirchen, Mechernich, Schleiden und Blankenheim überreicht. Zusätzlich zur flächendeckenden Warnung durch Apps wie KatWarn und NINA sowie durch stationäre Sirenen, ermöglichen die neuen Sirenen die punktuelle Warnung der Bevölkerung.


Seit dem Jahr 2015 verfügt der Kreis Euskirchen über ein kreisweites Konzept zur Warnung der Bevölkerung. »Gerade der Rückbau der Sirenen nach dem Kalten Krieg bedeutete vielerorts unter anderem einen Neuaufbau oder weiteren Ausbau des Sirenennetzes. Der Kreis baut zurzeit das für die Alarmierungen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen erforderliche kreisweite digitale Alarmierungsnetz auf. Das ist gerade für die Auslösung der Sirenen wichtig«, erklärte Landrat Günter Rosenke.


Neben der punktuellen Warnung der Bevölkerung – der Warnton ist etwa in einem Umkreis von 300 Metern zu hören – ermöglichen die mobilen Sirenen auch Durchsagen beziehungsweise das Abspielen gespeicherter Textbotschaften. Die Städte und Gemeinden führen im Bedarfsfall die fünf mobilen Sirenen zusammen und bilden so ein Warnmodul. Die Kosten für die fünf Sirenen, die sich mit Magneten schnell und einfach an einem Einsatzfahrzeug anbringen lassen, belaufen sich auf 23.000 Euro.


Kreisbrandmeister Udo Crespin betonte, dass man nicht allein mit den neuen mobilen Sirenen, Warn-Apps oder Stationären Sirenen die gesamte Bevölkerung warnen könne, sondern das man die Möglichkeiten in ihrer Gesamtheit nutzen müsse.

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