Land unterstützt Maßnahmen in Bad Münstereifel

Fördermittel für Verfügungsfonds und Stadtparkgestaltung

Bad Münstereifel. Ministerin Ina Scharrenbach hatte Förderbescheide über 10.000 Euro und 509.775 Euro im Gepäck.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat im Rahmen ihrer Tour durch das rheinische Revier auch Station in Bad Münstereifel gemacht. Im Ratssaal der Stadtverwaltung überreichte die Ministerin zwei Zuwendungsbescheide an Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian.


10.000 Euro hatte Scharrenbach für den Verfügungsfonds im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes  (ISEK) dabei. »Das Stadtentwicklungskonzept haben wir vor vier Jahren auf den Weg gebracht. Bis zum ISEK war das ein langer Prozess. Einige Fördermittel sind uns auch bereits bewilligt worden«, erklärte Preiser-Marian. »Ich freue mich, dass sie persönlich zu uns gekommen sind, das zeigt, wie sehr sie den Kommunen verbunden sind«, so die Bürgermeisterin.
Die 10.000 Euro für den Verfügungsfonds sind eine 100 Prozent-Förderung des Landes. In der Regel beträgt die Zuwendung 70 Prozent, die weiteren 30 Prozent muss die Kommune selbst tragen. Zu den 10.000 Euro sind weitere 50 Prozent beispielsweise von Privaten, Vereinen, Standortgemeinschaften beiszusteuern. Das heißt, jeder Euro, der für ein Projekt aus privatem Vermögen eingebracht wird, wird mit dem gleichen Betrag aus dem Etat der Städtebauförderung bezuschusst. Anträge können gemeinsam mit dem Citymanagement eingereicht werden.


Zudem überreichte Scharrenbach einen weiteren Zuwendungsbescheid für  den zweiten Bauabschnitt bei der Neuordnung und Umgestaltung des Stadtparks (Wallgraben und Bleiche). Neben der üblichen Fördersumme von 356.842 Euro (70 Prozent) hatte die Landesregierung nochmal zusätzlich 152.933 Euro bewilligt. Damit entfällt der kommunale Eigenanteil. »Wir begleiten derartige Maßnahmen sehr gerne, vor allem, wenn man wie Bad Münstereifel über eine so reichhaltige Denkmallandschaft verfügt«, betonte die Ministerin.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.