Pferde gehen durch und rennen vor Motorradgruppe

Kradfahrer und Pferd werden verletzt

Bad Münstereifel. Zwei Pferde sind am Samstag "durchgegangen", haben ihre Reiterinnen abgeworfen und sind auf der L234 vor eine Motorradgruppe gelaufen. Ein Motorradfahrer kollidierte mit einem Pferd, stürzte und verletzte sich schwer.

Nachdem zwei Reiterinnen Samstagmorgen, 22. Mai, 11.20 Uhr von ihren Pferden abgeworfen wurden, gingen beide Pferde "durch". Insgesamt waren drei Reiterinnen auf einem ausgeschilderten Reitweg in Richtung Landstraße 234 unterwegs. Die dritte Reiterin versuchte noch die Pferde fest zu halten. Dies gelang ihr jedoch nicht.

In vollem Galopp überquerten die beiden Pferde die Landstraße. Gleichzeitig war eine Motorradgruppe von sechs Fahrern auf der Landstraße 234 in Richtung Bad Münstereifel unterwegs. Nach Aussagen von Zeugen schaffte die vorletzte Kradfahrerin noch am zuerst querenden Pferd vorbei zu kommen. Der letzte 19-jährige Fahrer aus Köln stieß mit dem zweiten querenden Pferd zusammen. Durch den folgenden Sturz verletzte sich der Kradfahrer schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Beide abgeworfene Reiterinnen wurden offenbar nur leicht verletzt. Das Pferd wurde durch den Zusammenstoß mit dem Motorrad ebenfalls verletzt. Die Eigentümerin kümmerte sich um weitere Maßnahmen.

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Krimineller somalischer Asylbewerber abgeschoben

Cochem. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine Abschiebung war seinerzeit aufgrund fehlender Rückreisedokumente, die durch die somalischen Behörden ausgestellt werden müssen, nicht möglich. Nun hat sich, so die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Chance ergeben, diesen Asylbewerber in sein Heimatland abzuschieben. Dies war nur im Rahmen eines Sonderfluges mit einer Kleinchartermaschine möglich. Das Flugzeug ist heute Morgen in Somalia gelandet und der Betreffende ist auch dort eingereist. Diese Maßnahme wurde von der Bundespolizei geplant und durchgeführt. Alle anderen im Vorfeld erforderlichen Planungen der Rückführung erfolgten in enger Zusammenarbeit insbesondere mit der Zentralstelle für Rückführungsfragen in Trier. Durch eine Einreise in Somalia ist das bisherige Asylverfahren beendet. Damit hat sich auch die Zuweisung des Asylbewerbers zum Landkreis Cochem-Zell erledigt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute illegale Einreise dieser Person und möglicherweise eine Zuweisung in den Landkreis Cochem-Zell erfolgen, wird der Landkreis diese Zuweisung verweigern. Nach der aktuellen Rechtslage ist die Kreisverwaltung für die Abschiebekosten zuständig. Derzeit befinden wir uns jedoch mit dem Land und dem Bund in Gesprächen, dass hier eine teilweise oder komplette Kostenübernahme erfolgt.  Für die Kreisverwaltung stand allerdings zu jeder Zeit fest, dass der Schutz der Bevölkerung vor Ort oberste Priorität hat und selbstverständlich in der Abwägung wichtiger als die Höhe der Abschiebekosten ist. Die WochenSpiegel-Berichterstattung über einen straffälligen somalischen Asylbewerber, der nach seiner voraussichtlichen Haftentlassung im Juli 2021 dem Landkreis Cochem-Zell zugewiesen werden sollte, hatte für bundesweite Aufsehen gesorgt. Eine…

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