Drei Bischöfe für Pfarrer Stepkes

Blankenheim. Pfarrer Gregor Stepkes (84) ist seit 60 Jahren Priester. Sein Diamantenes Weihejubiläum feierte der im Blankenheimer "Haus Effata" lebende Geistliche unter großer Beteiligung seiner früheren Gemeinden im Raum Blankenheim und Viersen in der Pfarrkirche St. Agatha in Alendorf. Weihbischof Johannes Bündgens war eigens zum Pontifikalamt in die Eifel gekommen, um seinen Exerzitienmeister aus Studententagen zu ehren.

Bürgermeister Rolf Hartmann machte ebenso seine Aufwartung wie GdG-Sprecher Alois Pohé. Festprediger war Pfarrer Karl-Heinz Haus, der Generalsuperior der Communio in Christo, der auch Pfarrer Stepkes sich zugehörig fühlt. Mit Lambert van den Hoven, dem in Blankenheim-Lommersdorf lebenden und wirkenden Chorbischof der Syro-Malankara Katholischen Kirche Indiens, war ein weiterer Hochkleriker dabei. Insgesamt umstanden zwölf Kleriker, Bischöfe, Priester und Diakone, mit Jubelpriester Gregor Stepkes den Altar, darunter auch Pfarrer Hans-Peter Meuser, der Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Heiliger Matthias Blankenheim/Dahlem, in der auch Pfarrer Stepkes als Subsidiar Dienst tat, und Father Jaison Thazhathil vom Mutterhaus der Communio in Mechernich. Die Eucharistie habe immer im Mittelpunkt seines priesterlichen Wirkens gestanden, um ihn herum seien immer Christen gewesen, die ihm geholfen und ihn entlastet und begleitet hätten: "Ich bin nicht einmal von jemandem enttäuscht worden", sagte Gregor Stepkes. Zur Priesterweihe am 28. Februar 1953 wählte Gregor Stepkes einen Vers aus der Geheimen Offenbarung: "Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm: Und wen dürstet, komme. Und wer will, empfange lebendiges Wasser umsonst." Die Weihe zum Diakon am 7. Juni 1952 "ist mir wichtig", auch nach der Priesterweihe, so der Jubilar. Am 23. Februar 1971 legte Gregor Stepkes das Ewige Versprechen in der Priestergemeinschaft Unio Jesus Caritas ab und am 1. September 1977 in Mechernich-Holzheim die Versprechen in die Hände von Mutter Marie Therese. Gregor Stepkes war Kaplan in Viersen, St. Peter, und in Rheydt, Herz-Jesu, er war Diözesankaplan der weiblichen Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) und Diözesanjugendseelsorger von 1966 bis 1968. Dann ging er für 25 Jahre als Pfarrer an St. Joseph und von 1980 bis 1993 zusätzlich als Dechant nach Viersen. Seit 1993 tut er priesterlichen Dienst in der Eifel, 1993 ? 2008 als Subsidiar in der heutigen GdG Heiliger Matthias. Das Kreuz Christi, das Pfarrer Stepkes nicht nur, aber auch auf dem Alendorfer Kalvarienberg häufig in Gebet und Meditation aufsuchte, habe ihn auch zu seiner bislang letzten Station geführt, "Haus Effata" ("Öffne Dich"), das Haus, das Mutter Marie Therese, die Gründerin der Communio in Christo, im Jahre 1982 errichtet habe als Konsequenz ihrer vorletzten Gründung, der Kollektiven Gemeinschaft Effata. Generalsuperior Karl-Heinz Haus: "Ich danke Dir deswegen für alle Deine Dienste für das Haus, seine Bewohner und Mitarbeiter. Jeden Samstag bringst Du jedem Bewohner, der es möchte, mit Deinen 84 Jahren die heilige Kommunion. Du liest jeden Sonntag und jeden Mittwoch, meist in Konzelebration mit Pfr. Hahn, die heilige Messe." pp/Agentur ProfiPress

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