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Eine Messe zum A1-Lückenschluss

20 Mitarbeiter von Straßen.NRW und Mobilität RLP im Einsatz

Lommersdorf. »Wir wollen nicht nur informieren, wir wollen auch etwas wissen.« So umschrieb Thomas Ganz, Regionalleiter von Straßen.NRW, das Ziel einer Infomesse zum A1-Lückenschluss.

Diese Messe, zu der am Ende laut Tobias Zoporowski von Straßen.NRW rund 300 Besucher gekommen waren, fand in der Region zum ersten Mal statt. »Mit ähnlichen Veranstaltungen haben wir schon sehr gute Erfahrungen gemacht«, verwies Thomas Ganz dabei auf das Beispiel der Leverkusener Brücke.

Transparenz und Dialog

In erster Linie gehe es darum, Transparenz zu schaffen und mit den Menschen vor Ort in den Dialog zu kommen. Aus diesem Grund hatte man in der Lommersdorfer Bürgerhalle einen Rundgang aufgebaut, der aus diversen Themeninseln bestand. An jeder Insel wurde dabei ein besonderer Aspekt des A1-Lückenschlusses vorgestellt. Die Themenfelder reichten dabei vom Lärmschutz über Natur- und Umweltaspekte, Baugrunduntersuchungen und Wildwechsel bis hin zu den herausragenden Bauwerken wie etwa den Talbrücken »Aulbachtal«, »Ahrhang« und »Ahrtal« oder dem Tunnel »Ahrdorfer Wald«. An den Stationen standen insgesamt 20 Mitarbeiter von Straßen.NRW und Mobilität RLP den Besuchern zur Verfügung, um anhand von Detailplänen, Plakaten und Simulationen den Status des jeweiligen Projektabschnittes zu erklären und Fragen zum weiteren Vorgehen zu beantworten. Besonders dicht umlagert war dabei die Simulation, die den Streckenverlauf zwischen den beiden Anschlussstellen Lommersdorf und Adenau zeigte.

Mittelabschnitt stand im Fokus

Dieser rund 9,4 Kilometer lange Mittelabschnitt stand im Mittelpunkt der Infomesse. Insgesamt ist die Lücke auf der A1, die derzeit zwischen Blankenheim und Kelberg klafft, rund 25 Kilometer lang. Sie soll mit einem Kostenaufwand von 480 Millionen Euro geschlossen werden. Ziemlich angetan zeigten sich die Organisatoren vom Zuspruch der Infomesse. Lommersdorfs Ortsvorsteher Herbert Daniels hatte im Vorfeld mit »50 bis 250 Besuchern« gerechnet, am Ende waren rund 300 interessierte Bürger.

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Kommentar von Hohmann
Das ist natürlich auch wieder so ein blödsinniges Projekt, dass die Natur kaputt macht, und teuer dazu..
Kommentar von Heide Richter
Interessant, aber warum steht hier denn gar nichts über die Bürgerinitiative gegen den "Lückenschluss", die seit vielen Jahren über die damit verbundene Zerstörung der Landschaft informiert?