Heimische Schmetterlinge selbst züchten

Spezielle Boxen sind bei Eifalia der Renner

Ahrhütte. Die Familie Busse aus Wolfert gehört zu den ganz besonders erfolgreichen Züchtern. Ihnen ist es bereits gelungen, das Schachbrett, Landkärtchen oder den Distelfalter erfolgreich hochzupäppeln und im heimischen Garten auszuwildern.

Nun soll es der Kleine Fuchs sein, der in rund vier Wochen durch den Garten der Familie flattern soll. Damit dieses Vorhaben gelingen kann, reisten Benjamin und Astrid Busse gemeinsam mit ihren drei Kindern in Ahrhütte an, um sich im Eifalia Schmetterlingsgarten die passenden Raupen bei der Betreiberin Ulla Große Meininghaus zu besorgen. »Das machen wir schon seit mindestens drei Jahren so«, verrät Mutter Astrid Busse.

Alles unter der Lupe

Die Zucht der kleinen Schmetterlinge mache den Kindern nicht nur jede Menge Spaß, sondern helfe auch dabei, Verständnis für die Natur zu wecken. Und gerade Schmetterlinge oder Insekten hätten es momentan alles andere als einfach. Zu den Anzuchtboxen gehört ihrer Auskunft nach auch eine Lupe, mit der man die Metamorphosen der Raupen bis zum farbenprächtigen Falter prima beobachten könne. »Wir haben die Raupen auch schon für den Kindergarten Udenbreth besorgt, wo die Kinder ebenfalls ihre eigenen Schmetterlinge herangezogen haben«, so Astrid Busse.

Spezielle Boxen

Möglich wird die Zucht der heimischen Falter durch spezielle Boxen, die der Schmetterlingsgarten anbietet. »In diesem Jahr«, verrät Ulla Große Meininghaus, »war die Nachfrage so groß wie noch nie - obwohl wir Eifalia ja bis Sonntag, 10. Mai, wegen der Corona-Pandemie schließen mussten.« Jetzt habe man endlich wieder geöffnet. „Normalerweise haben wir die Boxen immer im Shop ausgestellt und die Besucher haben sich die Behälter mit je fünf Jungraupen und dem dazugehörigen Zuchtequipment mit nach Hause genommen. Durch Corona mussten wir aber in diesem Jahr die Boxen alleine über Facebook bewerben und wir hatten noch nie so viele Anfragen«, berichtet die Senior-Betreiberin des Eifalia Schmetterlingsgarten, Ingrid Grosse Meininghaus, die eine Expertin auf dem Gebiet der einheimischne Falter ist.

Im Garten auswildern

Zurzeit bietet der Schmetterlingsgarten Raupen von Kleinen Füchsen und Diestelfaltern an, die jeder zuhause groß ziehen und dann am Ende im Garten frei lassen kann. Je nach Blütenangebot bleiben die Schmetterlinge den Sommer über in den Gärten der Leute und man kann sich täglich daran erfreuen. Informationen über das richtige Blütenangebot kann man sich immer im Schmetterlingsgarten, etwa in den Schmetterlingsinseln oder im einheimischen Pavillion in der Außenausstellung einholen. Übigens: Familie Busse hat sich in diesem Jahr lediglich die Raupen abgeholt. »Denn die Boxen«, weiß Astrid Busse, »können wir jedes Jahr wieder für die Zucht heimischer Schmetterlinge nutzen.«

Ja, uns gibt es noch

»Ja, uns gibt es noch«, freute sich Ulla Große Meininghaus darüber, seit Sonntag, 10. Mai,  wieder ihren Eifalia Schmetterlingsgarten in Ahrhütte öffnen zu dürfen. Natürlich setllt auch der Schmetterlingsgarten sicher, dass die strengen Schutz- und Hygienevorschriften zur Corona-Pandemie einghalten werden. »Trotz dieser ganzen Maßnahmen«, sagt Ulla Große Meininghaus, »sollen die Gäste den Besuch genießen und durch das Beobachten der zauberhaften Tierwelt ein wenig den Alltag vergessen.«

Fleißig gezüchtet

Einen Tag war der Schmetterlingsgarten Eifalia bereits geöffnet, als am 17. März der Erlass kam, dass alle touristischen Geschäfte schließen mussten. »Auf das Oster- und Feriengeschäft verzichten zu müssen, das war schon ein großer Verlust«, so die Betreiberin des Schmetterlingsgarten. Glücklicherweise habe man ein recht mildes Frühjahr gehabt, so dass die Heizkosten im Rahmen blieben. »Und wir haben in der Corona- Pause fleißig Schmetterlinge gezüchtet, die man sich nun wieder anschauen kann«, heißt es aus dem Schmetterlingsgarten. Mit zu der Asien-Ausstellung, die den Saisonauftakt macht, gehören unter anderem 30 Atlasspinner. Er zählt mit Flügelspannweiten von bis zu 35 cm zu den größen Schmetterlingen weltweit.

Mehr Infos unter:

www.eifalia-schmetterlingsgarten.de

 

 

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Gruppensport und private Feiern eingeschränkt

Cochem. Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes einberufen wird und über mögliche weitere Maßnahmen entscheidet. Im Rahmen dieser Task Force haben am Donnerstag,  daher Vertreter der Verwaltung und des Landes gemeinsam weitere Maßnahmen verabredet, die aufgrund der Alarmstufe „rot“ erforderlich sind. Alle Maßnahmen werden in Form einer Allgemeinverfügung geregelt, die am Samstag veröffentlicht wird und am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft tritt. Folgende neue Einschränkungen werden damit ab Sonntag gelten:  ·         Private Feiern Veranstaltungen nicht gewerblicher Art (z.B. private Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage, etc.) mit zuvor eindeutig festgelegtem Teilnehmerkreis sind sowohl in geschlossenen Räumen, die angemietet oder zur Verfügung gestellt werden, als auch im Freien mit bis zu 15 gleichzeitig anwesenden Personen zulässig. Im privaten Raum (z.B. in der eigenen Wohnung) wird dringend empfohlen, die Personenzahl auf maximal 10 Personen und höchstens zwei Hausstände zu begrenzen. ·         Schulen An allen Schulen im Landkreis Cochem-Zell gilt während der gesamten Schulzeit, einschließlich des Unterrichts, eine Maskenpflicht. Ausgenommen davon sind Grundschulen, die Primarstufe an Förderschulen sowie Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung oder dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung.  ·         Sport: Das gemeinsame sportliche Training ist nur mit bis zu 30 Personen auf Sportanlagen im Freien bei festen Kleingruppen zulässig. Die Durchführung von Wettkampfsimulationen ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zeitgleich genutzt werden.  Wettkämpfe können stattfinden, jedoch ohne Zuschauer. Zudem sollen auch nach dem Training und nach den Wettkämpfen keine Feiern erfolgen. Im Innenbereich (z.B. Hallen) ist das gemeinsame sportliche Training nur mit bis zu 5 Personen bei festen Kleingruppen zulässig. Zudem wird die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen auf eine Person pro 20 m² Fläche begrenzt.  Die Durchführung von Wettkampfsimulationen sowie Kontaktsport ist nicht zulässig. Duschen und nicht räumlich getrennte Umkleiden dürfen auch hier nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.   Auch hier sind bei Wettkämpfen keine Zuschauer zugelassen. Die Regelungen aus der ersten Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich bleiben auch bei dieser Allgemeinverfügung  weiter bestehen. Auch die Maskenpflicht im Bereich der Hängeseilbrücke (Seite Sosberg) und im innerstädtischen Bereich der Stadt Cochem bleibt bestehen und wurde um die alte Moselbrücke erweitert. Die komplette Allgemeinverfügung finden Sie unter: https://www.cochem-zell.de/kv_cochem_zell/Unsere%20Themen/Gesundheitsamt/Rechtsgrundlagen/ Alle Maßnahmen gelten zunächst für zwei Wochen. Nach 14 Tagen wird erneut anhand des Infektionsgeschehens beraten.Am Dienstag, 20. Oktober, wurde im Landkreis die Alarmstufe „rot“ erreicht.  Der Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sieht bei Erreichen einer neuen Gefahrenstufe die Sitzung einer regionalen Task Force vor, die von Seiten des Landes…

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