Mit dem Roller nach Malle

Im Zweitakt aus die Ferieninsel - für den guten Zweck

Hüngersdorf. Mit dem Zweitakter nach Mallorca - dieses Projekt will Michael Koch gemeinsam mit Gleichgesinnten im Sommer 2020 angehen.

»Wir wollen«, verrät Michael Koch aus Hüngersdorf, »mit einem ganz normalen Roller bis nach Mallorca fahren - und das alles für den guten Zweck.« Denn der Erlös der ungewöhnlichen Fahrt soll an notleidende Kinder gehen. Bis jetzt sind es sechs Gleichgesinnte, die am 29. Mai 2020 die rund 1216 Kilometer lange Tour ins französische Toulon antreten wollen. Von dort aus geht es aufs Schiff Richtung Mallorca. »Auf der Insel müssen wir nochmal rund 400 Kilometer fahren, bis wir in der Partyhochburg ankommen.« Dort sollen die Roller unter dem feiernden Volk für den guten Zweck versteigert werden.

Mallorca-Größe als Schirmherr

Damit das Vorhaben zum Erfolg wird, bemüht sich Michael Koch darum, eine der Größen unter den Mallorca-Künstlern als Schirmherrn über die Aktion zu gewinnen. Was ihm nicht schwer fallen dürfte. Denn Michael Koch ist seit 1989 ein sehr gut gebuchter DJ und kennt die Künstler persönlich. »Damit der Konvoi auch richtig auffällt, sind weitere Mitstreiter gerne willkommen«, schmunzelt Koch.

Mitstreiter können sich melden

Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer mit einem Zweitakt-Roller anreisen und altersmäßig nicht unter 30 Jahren sind. Ach ja, Zeit müssen die potenziellen Teilnehmer haben - exakt zehn Tage. Denn der Rückflug wird frühzeitig für den 7. Juni 2020 gebucht. Und das ist ein durchaus sportliches Vorhaben, denn die Fahrt ist so kalkuliert, dass die Roller mit ihrer überschaubaren Höchstgeschwindigkeit zwischen 250 bis 300 Kilometer pro Tag zurücklegen.

Strapaze für Mensch und Maschine

Das wird nicht nur eine Strapaze für das Gesäß der Fahrer, sondern auch eine Materialprobe für die Roller. »Darum«, so Michael Koch, »fahren wir ja auch mit den Zweitaktern. Egal, was passiert - die kann man selbst in relativ kurzer Zeit prima selbst wieder zum Laufen bringen.« Auf Komfort werde bei der Fahrt wenig Rücksicht genommen. Geschlafen werde da, wo es sich gerade ergibt. Das könne im Kloster, einer spartanischen Herberge oder an einem Bachlauf unter freiem Himmel sein. Auch das Gepäck werde naturgemäß gering ausfallen. Schließlich müsse das ja verstaut und transportiert werden. Angedacht ist schon einmal, die Reise am Kloster Steinfeld zu starten. Von dort aus geht es dann über Luxemburg Richtung Metz und Nancy. Statt von dort weiter Richtung Dijon zu fahren, schlägt der Tross dann den Weg Richtung Grenoble über die Alpen ein.

Sponsoren jedweder Art willkommen

»Damit bei der Tour auch jede Menge Geld für den guten Zweck herumkommt, sind Sponsoren jedweder Art herzlich willkommen.« Sie können sich - ebenso wie potenzielle Mitfahrer unter Email: gina1270@freenet.de melden.

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