Glamouröses Camping am See

Dahlem. Kronenburg bekommt das erste Glamping Resort der Eifel. Direkt an der Staumauer zum Kronenburger See soll ein Park mit circa 30 kleinen Holzhäusern entstehen.

Glamping – das steht für glamouröses Camping. Damit gemeint sind einfache, naturnahe Wohneinheiten, die einen Urlaubstrip der anderen Art erlauben. Ein ganzes Resort mit kleinen Holzhäusern, die an halbe Fässer erinnern, steht in der Biosphäre Bliesgau im Saarland – und bis 2021 soll so ein Resort auch am Kronenburger See geschaffen werden.
Die geplante Ferienanlage soll auf 25.000 Quadratmetern auf der ehemaligen Freizeitanlage an der Staumauer zum Kronenburger See entstehen.

Planung läuft seit anderthalb Jahren

Seit gut anderthalb Jahren, so berichtet Dahlems Bürgermeister  Jan Lembach, wird schon an der Umsetzung des Projektes gearbeitet.  Nach der Entwurfsplanung steht nun die der Verkauf des Grundstücks an. 2020 soll der Bauantrag gestellt werden, damit im dritten bis vierten Quartal mit dem Bau begonnen werden kann.  Die Eröffnung soll dann im Sommer 2021 erfolgen. Die Projektgesellschaft »Glamping Eifel UG« wurde dafür bereits gegründet.
In Dahlem erhofft man sich mit dem Projekt das touristische Portfolio zu erweitern. »Das Resort rundet unser touristisches Angebot ab«, so freute sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans -Josef Schmitt.
Mit dem Glamping Resort bekomme man ein Alleinstellungsmerkmal für den Kronenburger See, welches die Bekanntheit vom Kronenburger See und der Gemeinde Dahlem steigern soll.
Eine Konkurrenz zu den anderen Angeboten sieht Bürgermeister Lembach nicht, denn das Glamping richtet sich an eine andere Zielgruppe als die anderen Camping - Angebote. So wird eine Übernachtung für zwei Personen im Glamping Resort bis zu 125 Euro die Nacht kosten. »Das ist ein anderes Segment«, betont Lembach.

Den Rang nicht ablaufen lassen

Aktuell ist Dahlem – die kleinste Gemeinde in NRW – die Kommune im Kreis Euskirchen mit den meisten Übernachtungen im Jahr. 140.000, so lautet der letzte Stand. Die meisten davon werden in Kronenburg gezählt.
»Den Rang wollen wir uns nicht ablaufen lassen«, so Lembach. Deshalb ist diese Erweiterung des touristischen Angebot so ein wichtiges Thema für die Kommune.
»Wir benötigen die Übernachtungen«, sagt Lembach. Es gäbe mehrere neue gastronomische Angebote und auch Kronenburg könne trotz der bereits großen Gästezahl  mehr Besucher durchaus gebrauchen.
Zudem bringt das Projekt neben der Investitionssumme von drei Millionen Euro weitere Einnahmen für die Kommune und Arbeitsplätze für die Region.

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