Kleiderkammer für Flüchtlinge

Arloff. Nachdem sich die Caritas im September kurzfristig entschlossen hat, eine zweite, ehrenamtlich geführte Kleiderkammer mit dem Fokus auf Flüchtlinge neben ihrer Geschäftsstelle in der Wilhelmstraße zu eröffnen, zieht diese jetzt in neue, größere Räume in der Mittelstraße 12, mitten in Euskirchen, um. Euskirchen. »Wir waren selbst vom Erfolg unserer Kleiderkammer überrascht«, so Caritas-Chef Franz Josef Funken. Einerseits gebe es nach wie vor ein großes Spendenaufkommen und viele engagierte Ehrenamtliche. Andererseits bildeten sich vom ersten Öffnungstag an lange Schlangen vor der Ausgabestelle. »Die Situation war für unsere Ehrenamtlichen in den zunächst zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten teilweise sehr schwierig«, berichtet Funken. Das Platzangebot sei doch sehr beengt und die Organisation der Kleiderausgabe nur mit viel Improvisationsgeschick möglich gewesen. In der Mittelstraße 12, direkt am Eingang der Fußgängerzone, hat am Montag die neue Ausgabestelle ihre Pforten geöffnet. Die Öffnungszeiten sind zunächst Montag und Mittwoch von 10 bis 13 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr. Daneben können montags und mittwochs in der Zeit von 8.30 bis 10 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr, sowie an den Ausgabezeiten am Donnerstagnachmittag Kleiderspenden in der Kleiderkammer für Flüchtlinge abgegeben werden. Sortiment In der neuen Kleiderkammer soll weiterhin ein Sortiment vorgehalten werden, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, die zurzeit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung zu uns kommen. »Wir brauchen vor allem Decken (bitte gewaschen), Männer-Schuhe in den Größen 38-43, Männer-Winterkleidung in den Größen S bis M und warme Kinderkleidung bis Größe 92. Für alles andere haben wir im Augenblick einfach keinen Platz mehr und bitten dafür um Verständnis«, so Peter Müller-Gewiss, der bei der Caritas die Flüchtlingsarbeit koordiniert. Wer bei der neuen Kleiderkammer für Flüchtlinge mitarbeiten oder gebrauchte Kleidung spenden möchte, kann sich unter der Rufnummer 02251/9419165 oder per E-Mail unter peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de an Peter Müller-Gewiss wenden. Infos: facebook.com/caritaseuskirchen. Nachdem sich die Caritas im September kurzfristig entschlossen hat, eine zweite, ehrenamtlich geführte Kleiderkammer mit dem Fokus auf Flüchtlinge neben ihrer Geschäftsstelle in der Wilhelmstraße zu eröffnen, zieht diese jetzt in neue,…

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Die Rettung für die uralte Brigida-Brücke

Dahlem. Was erst unlösbar schien, ist nun gelungen: Die Brigida-Brücke in Kronenburg wird in den nächsten Monaten saniert. Nachdem sie lange gesperrt war, wird sie nun als Autobrücke entwidmet, wieder begeh- und mit dem Rad befahrbar sein. Sie verbindet die Wanderwege Quellenpfad und Schneifelpfad mit dem Kronenburger See.  Für Jan Lembach, Bürgermeister der Gemeinde Dahlem, ist der Platz vor der barocken Brigida-Kapelle, an deren Apsis die Bruchsteinbrücke über die Kyll beginnt, der »schönste Platz«. Wolf Werth, Kurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) für den Kreis Euskirchen, überreichte zusammen mit Andre Bentz von WestLotto einen symbolischen Vertrag in Höhe von 47.000 Euro. Die Mittel stehen für die Instandsetzung der Brücke zur Verfügung. Vermutlich wurde die Brücke zur Zeit des Baus der Brigida Kapelle um das Jahr 1736 herum errichtet. Die 26 Meter lange Brücke besteht aus zwei Kreissegmentbögen von jeweils 6,5 Metern Länge. Die Brüstungen sind 1,25 Meter hoch. Seit dem 15. Jahrhundert bis 1850 gab es im Ortsteil Kronenburgerhütte eisenverhüttende Industrie. Dort wurden Gußöfen oder Takenplatten hergestellt. Die Brigida-Brücke verband den Ortsteil Kronenburgerhütte mit der Siedlung Kronenburg. Durch die Verkehrsbelastung und mangelhafte Verfugung konnte im Laufe der Zeit Wasser in das Mauerwerk eindringen. Es kam zu ausbrechenden Steinen, Frostschäden und Rissbildungen. Die Brücke musste gesperrt werden und war lange mit Folien abgedeckt, um weitere Schäden zu verhindern. Die ersten Angebote für Sanierungskosten wiesen eine Höhe von 300.000 Euro aus. Sogar über einen Abriss wurde im Rat nachgedacht. Jan Lembach holte neue Angebote ein. Die neue Kalkulation sah mit 94.000 Euro deutlich günstiger aus. Dann warben Rat, Verwaltung und der Eifelverein so viele Fördergelder ein, dass die Sanierung nun umgesetzt werden kann. Die 50-prozentige Beteiligung der DSD in Höhe von 47.000 Euro erwies sich so als wahrer Glücksfall. Wolf Werth freute sich, dass nun auch neben Großprojekten wie dem Kloster Steinfeld, Schloss Wachendorf oder dem Heidentempel bei Pesch nun auch dieses »Wahrzeichen Kronenburgs für Generationen gesichert wird«. Einen Teil der Gelder der DSD stammen von der WestLotto. Andre Bentz von WestLotto erklärte: »640 Millionen Euro werden jedes Jahr an Wohlfahrtsverbände, die DSD und für den Sport verwendet. So führen wir die Gelder wieder an die Kunden zurück.« Die NRW-Stiftung trägt 17.000 Euro und die Gemeinde trägt einen »angemessenen Teil von 30.000 Euro« bei. In den nächsten Wochen wird nun die Oberfläche mit Beton abgedichtet. Text und Foto: csWas erst unlösbar schien, ist nun gelungen: Die Brigida-Brücke in Kronenburg wird in den nächsten Monaten saniert. Nachdem sie lange gesperrt war, wird sie nun als Autobrücke entwidmet, wieder begeh- und mit dem Rad befahrbar sein. Sie verbindet…

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