32-Jähriger bedroht Marktkunden mit "Stahlrute"

Verbotene Waffe bei späterer Durchsuchung sichergestellt

Euskirchen. Vor einem Lebensmittelmarkt in Euskirchen hat am frühen Freitagabend, 7. Januar, ein Mann (32) einen Kunden des Marktes (32) mit einer Stahlrute bedroht. Vorausgegangen waren Streitigkeiten der Freundin (32) des Tatverdächtigen mit dem Kunden.

Gegen 17.30 Uhr hielt sich die 32-Jährige in dem Supermarkt "An der Vogelrute" auf. Nach Erledigung ihres Einkaufs geriet sie mit einem Kunden (32) in Streit, nachdem dieser verbal und gestikulierend seinen Unmut über das Verhalten der Frau an der Kasse gezeigt hatte. Diese wiederum hatte sich über eine andere Kundin geärgert, nachdem sich diese an der Kasse an ihr vorbeigedrängelt hatte.

Vor dem Geschäft stellte die 32-Jährige den Mann dann zur Rede. Darauf näherte sich ihr Lebensgefährte, der vor dem Markt auf die Frau gewartet hatte. Er zückte eine in seiner Bauchtasche mitgeführte Stahlrute und bedrohte den Kunden mit den Worten "Jetzt bist du dran!". Als sich weitere Kunden dazwischen stellten, stieg das Paar in sein Auto und verließ das Gelände.

Der Bedrohte verfolgte daraufhin mit seinem Fahrzeug den Pkw und verständigte die Polizei, die den Tatverdächtigen wenig später auf der Roitzheimer Straße stellte. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten die Stahlrute und stellten sie sicher.

Den 32-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Eine "Stahlrute" ist ein aus Federstahl oder Kunststoff gefertigter flexibler Teleskopschlagstock, an dessen Ende eine Stahl- beziehungsweise Eisen- oder Bleikugel befestigt ist (Quelle: Wikipedia).

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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