Alte Feuerwache wird ertüchtigt

Kosten belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro

Euskirchen.  Die „alte“ Feuerwache an der Frauenberger Straße, die Mitte der 1990er Jahre errichtet wurde, erhält derzeit bauliche Verbesserungen, um den heutigen Regeln und Ansprüchen an ein solches Gebäude gerecht zu werden. Dabei werden die verschiedensten Maßnahmen umgesetzt.

Die Sanitär- und Umkleideräume werden erneuert und dabei für Damen Einrichtungen geschaffen, die es bislang nicht gab. Im Erdgeschoss wird zudem ein behindertengerechtes WC eingebaut. Ferner wird Im Erdgeschoss ein neuer Fitnessraum geschaffen. Dieser war bislang im unbelichteten Untergeschoss eingerichtet, jedoch ist dies bauaufsichtlich nicht mehr zulässig. Für den Schulungsraum im ersten Obergeschoss und die Aufenthaltsräume im Keller werden die zweiten Rettungswege hergestellt. Schließlich müssen große Teile der Elektroinstallationen einschließlich Beleuchtung und große Teile der Sanitärinstallation erneuert und diverse brandschutztechnische Maßnahmen im Bestand durchgeführt werden, um die innerhalb der letzten 30 Jahre gestiegenen Standards zu erfüllen. In der Fahrzeughalle werden darüber hinaus drei Stellplätze so ausgestattet, dass diese auch für Abrollcontainer geeignet sind. Hierzu ist in Teilbereichen auch ein Austausch der Bodenfliesen erforderlich.

Die Kosten für sämtliche Maßnahmen – alle Aufträge sind erteilt - belaufen sich voraussichtlich auf ca. 1,5 Mio. Euro. Dies entspricht weitgehend der im Vorfeld durchgeführten Kostenberechnung.

Bürgermeister Sacha Reichelt: „Die Feuerwehr – egal ob haupt- oder ehrenamtlich, leistet wichtige Dienste für die Allgemeinheit und verdient daher auch eine adäquate Ausstattung. Als nach wie vor ärgerlich empfinde ich, dass die derzeit laufenden Arbeiten ursprünglich bereits vor rund drei Jahren beginnen sollten. Umso wichtiger ist es, die Maßnahme nunmehr zügig durchzuführen.“

Einsatzbereitschaft nicht eingeschränkt

 

Die Freiwillige Feuerwehr, die das Gebäude nutzt, muss während der Bauzeit zwar mit einigen Unannehmlichkeiten leben, jedoch schränken diese nicht die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ein. So wird z.B. der Innenhof zwischen den Gebäuden der Feuerwehr nicht in Anspruch genommen, da die Andienung der Baustelle vom Parkplatz an der Frauenberger Straße aus erfolgt.

 

 

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