Lebendiger Adventskalender in der Innenstadt

Ab morgen ist jeden Tag ein gestaltetes Türchen zu bewundern

Euskirchen. Bei der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ öffnet sich vom 1. bis 23. Dezember 2021 jeden Tag ein Türchen oder Fenster in der Euskirchener Innenstadt. Die Aktion soll in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden. Die Organisatorinnen reagieren nun mit ein paar Änderungen auf die sich weiter anspannende Corona-Pandemie.

Die Türchen beziehungsweise Fenster werden trotzdem gestaltet. An jedem Tag können diese an den angekündigten Orten betrachtet werden. „Die Kita-Kinder haben sich so viel Mühe bei der Dekoration gegeben. Wir möchten diese der Öffentlichkeit nicht vorenthalten“, verlautet das Organisationsteam. Allerdings werden die Zusammenkünfte nicht zu den geplanten Uhrzeiten stattfinden. „Wir hoffen, dass wir auch mit dieser Form des Lebendigen Adventskalenders in paar „Licht(-blicke) in die Stadt zaubern können und einen Beitrag zu einem besinnlichen Advent leisten“. Trotzdem lohnt ein Besuch der Innenstadt und der Türchen, da es einige Angebote und Überraschungen zu entdecken gibt. Das aktuelle Programm ist online veröffentlicht auf blog.z-eu-s.de.
Der lebendige Adventskalender ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundesagentur für Arbeit, der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin, des Euskirchener Stadtmarketingvereins z.eu.s e.V. und der Stadt Euskirchen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

weiterlesen