Kein Zugang zu den Narzissenwiesen

Aufenthaltsverbot ist angeordnet

Hollerath. In der Gemeinde Hellenthal werden die Zugänge zu den Narzissenwiesen ab sofort gesperrt. Zudem ist ein Aufenthaltsverbot auf den Narzissenwiesen angeordnet.

Aufgrund der aktuellen Situation sieht sich die Gemeinde Hellenthal zu drastischen Maßnahmen veranlasst.  "Bereits jetzt ist erkennbar", heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde, "dass es viele Personen aufgrund der von der Landesregierung verhängten Kontaktsperre zum Wandern in die Eifel zieht und sich dann auf verschiedenen ausgewiesen Wanderwegen einzelne Wanderer zu Gruppen zusammenschließen." Daher werde die Gemeinde Hellenthal ab sofort den Parkplatz „Hollerather Knie“ in Hollerath sowie die entsprechenden Zufahrtswege zur Narzissenwiese sperren und darüber hinaus ein Aufenthaltsverbot auf den Narzissenwiesen verhängen.

Hinweise ignoriert

Bereits am vergangenen Wochenende wurde das Ordnungsamt der Gemeinde Hellenthal darauf hingewiesen, dass sich vermehrt Wanderer vom Parkplatz „Hollerather Knie“ auf den Weg zu den Narzissenwiesen begeben, obwohl bereits zu diesem Zeitpunkt die Vermeidung von sozialen Kontakten zur Bekämpfung der Corona-Krise im Vordergrund stand. Diese Hinweise wurden von den Wanderern einfach ignoriert. Es seien auch keine Mindestabstände eingehalten worden. "Es musste sogar festgestellt werden, dass ein rollender Kaffee-Ausschank auf dem Parkplatz am Hollerather Knie Station machte", heißt es weiter.  Dort habe dann das Ordnungsamt der Gemeinde Hellenthal eingreifen müssen.

Besucherströme erkannt

Die Gemeinde Hellenthal sieht sich zu den Sperrmaßnahmen gezwungen, da "vermehrt Besucherströme auch im Bereich der Narzissenwiesen bereits erkannt wurden und zukünftig weiter zu erwarten sind". Die belgische Gemeinde Büllingen habe aufgrund der dort geltenden aktuellen Rechtslage bereits sämtliche Zugänge zu den Narzissenwiesen gesperrt. Durch das Ordnungsamt der Gemeinde würden Kontrollen durchgeführt und vor Ort Bußgelder verhängt.

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