Heilige Pforte in Steinfeld eröffnet

Papst Franziskus ruft „Heiliges Jahr der Barmherzigkeit" aus

Steinfeld. Schwaden von Weihrauch erfüllen den Vorraum der Basilika Steinfeld. Weihbischof Karl Reger und Pater Wieslaw Kaczor vom Orden der Salvatorianer zu Steinfeld sprechen ein Gebet. Danach schreitet der Weihbischof voran und setzt vorsichtig seinen Fuß über die Schwelle der Tür. Mit der Heiligen Pforte in der Basilika Steinfeld wurde das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ für die Eifel eröffnet.

Nachdem Papst Franziskus die Heilige Pforte in Rom geöffnet hat, folgen nun die Basiliken und Wallfahrtskirchen auf der ganzen Welt. Symbolisch eröffnen sie alle das Heilige Jahr, das nun bis November 2016 unter dem Motto „Barmherzig wie der Vater“ stehen soll. Es ist das erste Mal, dass die Heiligen Pforten auch in den Bistümern geöffnet werden dürfen, um die Barmherzigkeit in die Diözesen weiterzutragen. Zur Eröffnung der Heiligen Pforte in der Basilika Steinfeld waren die Kirchenbänke voll besetzt.

Gespannte Stille

In gespannter Stille warteten die Gläubigen, dass der Aachener Weihbischof mit seinem Gefolge über die Türschwelle der geschmückten Pforte schritt. „Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit“, sprach er. Alice Toporowsky, Pastoralreferentin in der katholischen Pfarrgemeinde St. Potentinus Steinfeld, ging zur Einstimmung auf die Heilige Messe auf die Bedeutung von Türen ein. Durch viele Türen gingen wir, ohne uns etwas dabei zu denken. Aber „manche Türen haben unser Leben verändert, als wir zum ersten Mal durch sie gegangen sind“. Solche Türschwellen können der Weg in ein Krankenzimmer sein oder der Moment, in dem der Mann seine Braut über die Schwelle trägt. Pater Wieslaw Kaczor von den Salvatorianern in Steinfeld appellierte deshalb in seiner Predigt an die Gläubigen. Wenn sie durch die Pforte schritten, sollten sie gleichzeitig auch die Tür in ihrem Herzen öffnen: „Im Jahr der Barmherzigkeit können wir üben, der Not unserer Mitmenschen christlich zu begegnen.“

Weg der Barmherzigkeit

Der Salvatorianer-Pater und Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden Heiliger Hermann Josef Steinfeld erklärte, dass auch die Muslime herzlich eingeladen seien, das Jubeljahr mitzufeiern: „Der Koran verkündet Gottes Barmherzigkeit.“ Das Jubeljahr wird in der Basilika Steinfeld von einem „Weg der Barmherzigkeit“ begleitet. An sieben Stationen in der Kirche, zum Beispiel am Marienaltar oder am Grab des Heiligen Hermann-Josef, können Besucher das Thema aufgreifen und in sich gehen. Dazu liegt für die Besucher ein Heft mit Gebeten und Impulsfragen aus. EssayGoal offers to our customers http://www.mariariccardawesseling.com/?can-i-pay-someone-to-write-my-paper writing service with guarantee of plagiarism free and top quality. Only professional writers red/pp/Agentur ProfiPress

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen