Kommern spielt um Westdeutsche Meisterschaft

C-Juniorinnen habe sich für Duisburg qualifiziert

Kommern. Die C-Juniorinnen des VfL Kommern erreichen den dritten Platz beim Futsal-Hallenturnier im Mittelrheinpokal und qualifizieren sich damit für die Westdeutsche Meisterschaft am 16. und 17. Februar in Duisburg.

Die C-Juniorinnen des VfL Kommern haben das wichtige Futsal-Hallenturnier des Fußballverbands Mittelrhein an der Sportschule in Hennef erfolgreich gemeistert. Sie erreichten beim Mittelrheinpokal den dritten Platz - nur dem FC Köln musste man sich in dem vorentscheidenden Halbfinale geschlagen geben.

Starke Nerven bewiesen

Das Spiel um Platz drei war spannend. 1:1 unentschieden stand es nach regulärer Spielzeit gegen den 1. FFC Bergisch Gladbach. Es ging ins entscheidende Sechsmeterschießen. Die Nerven der Mädels hielten dem Druck stand. Am Ende siegten die Kommerner Fußballerinnen mit 4:3. Die Erwartungen wurden somit weit übertroffen. Als Ziel hatten sie sich – angesichts der starken Gegner in der Gruppe – vorgenommen: „Hauptsache, nicht letzter zu werden!“, verrät Koch. Die Kommernerinnen standen als eine der jüngsten Mannschaft im Starterfeld – sie spielten überwiegend mit Fußballerinnen aus dem jüngeren Geburtenjahrgang 2005 und sogar D-Juniorinnen. Hinzu kam, dass der Mannschaft ein fester Torwart fehlt, so dass abwechselnd Feldspieler zwischen den Pfosten standen.

Als Mannschaft aufgetreten

Trainer Alexander Koch sieht den Grund für den Erfolg seines Teams in der mannschaftlichen Geschlossenheit, der taktischen Disziplin und dem 100-prozentigen Willen zu gewinnen. Mit dem dritten Platz qualifizierte man sich für die Westdeutschen Meisterschaften, die am 16. und 17. Februar in Duisburg stattfinden. Der Erfolg sei hoch einzuordnen, so der Trainer: „Der VFL Kommern hat sich noch nie für die Westdeutschen Meisterschaft qualifiziert. Danach kommen nur noch die Deutschen Meisterschaften.“

Anreise mit dem Bus

Man werde die Fahrt zur Party machen und gemeinsam in einem Bus anreisen. „Wir können zwar nur 12 Spielerinnen für das Turnier benennen, der größte Teil der nicht nominierten Spielerinnen kommt aber mit den Eltern dennoch als Fan mit“, so Koch. Das spreche für die Mannschaft und den Teamspirit. Die Mannschaft würde sich über Zuwachs freuen – natürlich besonders über Torhüter aus dem Jahrgang 2004 bis 2007. red/pp/Agentur ProfiPress

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