LVR-Freilichtmuseum öffnet wieder

Milchbar neu auf dem Gelände

Kommern. Am Samstag, 31. Juli, öffnet das Freilichtmuseum in Kommern wieder seine Türen für Besucher. Familien und Kindern soll damit Möglichkeit zum Abschalten vom Hochwasserstress gegeben werden.

„Vor allem Familien mit Kindern ein Stückchen Normalität und die Gelegenheit zum Abschalten bieten“. Dies ist laut einer Bekanntmachung Josef Mangolds vom Museum das Ziel der Öffnung am Wochenende. Ab dem 21. August öffnet auch eine Milchbar aus Brühl ihre Türen für die Gäste. Bereits eine Woche zuvor wird in zwei Tagen gemeinsam zurück geblickt auf 50 Jahre "neunzehn71", mit historischen Rückblicken, Oldtimern, Speisen aus der Zeit, einem Konzert mit Bands der 70er-Jahre und vielem mehr.

Zeitblende „Neunzehn71“

Am Samstag, 14. und Sonntag, 15. August, ist im Museum die Möglichkeit geboten, 50 Jahre zurück in die Vergangenheit zu reisen. „ZeitBlende“, das Museumsfest der Erinnerungen, musste im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen. In diesem Jahr findet es wieder statt, wenn auch kleiner als gewohnt. Laut dem LVR wird es Tanzrevues und andere Shows verteilt im gesamten Gelände geben. Auch der Geschichtsweg wird nicht fehlen. Ein besonderes Highlight ist eine originale Cessna F150L, ein Flugzeug, in dem Kinder auch einmal auf dem Pilotensitz Platz nehmen dürfen. Im Anschluss können dann eigene Flieger gebastelt werden. Außerdem wird wieder ein Live-Konzert angeboten: Epitaph und KRAAN, zwei deutsche "Krautrock"-Bands werden ihre Songs aus den 1970er-Jahren zum Besten geben. Aufgrund der Anpassungen in der Coronaschutzverordnung wird der Besuch von "neunzehn71" nur mit einem Nachweis über die drei Gs (geimpft, genesen, getestet) möglich sein. Außerdem wird es für das Doppelkonzert ein gesondertes Ticket geben.

Brühler Milchbar neu auf dem Gelände

Am Samstag, 21. August, wird laut Josef Mangold auch die Milchbar erstmals für die Besucher öffnen. Bereits im Sommer 1955 wurde die Milchbar in Brühl eröffnet und wurde schnell zu einem Treffpunkt für die Jugend. Im Laufe der 1960er-Jahre wurde die Milchbar zur Kneipe. Schon bald machten die „Brühler Rocker“ sie zu ihrem Stammlokal. Nach diesen „wilden“ Zeiten machte Wirt Bill Smith aus ihr eine gutbürgerliche Kneipe, die bekannt war für guten Whisky und vor allem gute Musik. An den Wänden hängen nun immer noch gerahmte Schallplattencover seiner Lieblingsbands wie Led Zeppelin, Jimi Hendrix oder Frank Zappa, die bei einer Besichtigung entdeckt werden können. red/hg/pp/Agentur ProfiPress

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