1 Kommentar

Schiffverkehr mitten in der Eifel

Schwertransport der St. Nikolaus zum Rursee

Kall. Schiffsverkehr mitten in der Eifel: Im Schutze der Nacht machte sich das neue Passagierschiff "St. Nikolaus" auf seinen langen Weg zum Rursee, auf dem es bald viele Gäste über das "Eifelmeer" schippern soll. Trotz eisiger Temperaturen um die -10 Grad säumten viele Schaulustige den Weg.

Bis zum Rursee ist es aber ein langer Weg. Das Schiff wurde am Dienstag, 27. Februar, mit einem Tieflader von der Lux-Werft in Niederkassel-Mondorf auf die Dollendorfer Rheinfähre, die dort festgemacht hatte, gefahren. Danach transportierte die Fähre das Schiff über den Rhein bis zum Fähranleger in Bornheim-Hersel. Von dort hat aus das Transportgespann der Firma Kübler das Schiff in der Nacht bis zum Rastplatz „Grüner Winkel" an der Autobahn 1 bei Mechernich gefahren.

Mittwochabend, 28. Februar, ging es dann ab 22 Uhr als Schwertransport weiter zum nächsten Etappenziel, dem Parkplatz Walberhof bei Vogelsang. Bei dieser Fahrt passierte das Schiff die Landstraßen L 115, L 206, L 105 und die Bundesstraße 266. Am Kreisverkehr an der "Werner-Schumacher-Straße" in Kall, Höhe des Schnellrestaurants Mc Donalds, war dann für rund 20 Minuten Schluss. Dort musste die Zugmaschine von der Front- an die Rückseite umgehangen werden.

In der Nacht auf Freitag, 2. März, geht es vom Walberhof weiter nach Einruhr, wo das Schiff dann voraussichtlich am gleichen Tag zu Wasser gelassen wird. Der Transport hat eine Gesamtlänge von 54,50 Metern, ist 7,30 Meter breit, 4,48 Meter hoch und hat ein Gesamtgewicht von 143 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit des Transports beträgt maximal 20 km/h. Der Schwertransport wird durch mehrere Begleitfahrzeuge der beauftragten Spedition und Einsatzfahrzeugen der Polizei abgesichert.

Artikel kommentieren

Kommentar von Rainer Niebes
Die Jungs machen einen Guten Job . Habe sie etwas begleitet und auch Fotos gemacht