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Mit Kronkorken helfen

Karl-Heinz "Les" Domalewski hat viele Unterstützer

Schöneseiffen. Vor rund zwei Jahren hat Karl-Heinz »Les« Domalewski aus Schöneseiffen damit begonnen, Kronkorken für den guten Zweck zu sammeln.

Das Sammeln der drei Gramm schweren Flaschenverschlüsse zieht immer größere Kreise. »Es ist einfach klasse, wie viele Menschen mitmachen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die diese Aktion unterstützen.« Auf die Idee, Kronkorken zu sammeln, kam Les Domalewski durch seinen Sohn Markus. »Der hat immer die Kronkorken mitgebracht, die bei seiner Fußballmannschaft aufgemacht wurden«, erinnert er sich schmunzelnd an die Anfänge.

Gesammelt wird für den guten Zweck

»Am Ende des Jahres«, verrät der Schöneseiffener, »überweise den Erlös als Spende an den Förderkreis krebskranken Kinder im Klinikum Aachen.« Auf die Idee, dorthin zu spenden, brachte ihn Rainer Jakobs, der als singender Hirte in Höfen seit Jahrzehnten für die krebskranken Kinder Geld sammelt und spendet. »Ich helfe ihm immer dabei, die Landschaftskrippe in der Kirche aufzubauen«, so Les Domalewski.

Die ganze Eifel macht mit

Seine Sammelleidenschaft hat sich längst herumgesprochen - und das nicht nur im Schleidener Stadtgebiet, sondern auch im ostbelgischen Teil der Eifel und auch im Altkreis Monschau. Rund 60 Gaststätten, Kioske oder Restaurants haben ihre Behältnisse aufgestellt, in welche die Gäste ihre Kronkorken werfen. Zudem wird Les Domaleski tatkräftig von seinem Sohn Markus Domalewski, Richard Schmitz aus Mützenich, Hubert Lutterbach aus Rohren, Seppi Harth aus Rurberg, Alois Sories aus Höfen, Dr. Karl Reiter aus Krekel und Stefan Hilgers aus Dreiborn unterstützt.

Kontakt

Die Mund-zu-Mund-Propaganda in der Eifel jedenfalls funktioniert. Waren es im letzten Jahr noch 1,5 Tonnen Kronkorken, die Les Domalewsi zum Schrotthändler nach Gemünd fahren konnte - »der macht uns immer einen guten Preis«, lobt er - haben sich in diesem Jahr bereits rund zwei Tonnen angehäuft. Wer mitsammeln möchte, der kann sich bei Les Domalewsi, Tel.: 0177/7344930, oder Email: kh.les@t-online.de

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Kommentar von Rudolf-Otto Weniger
Die Kronenkorken - Sammelaktion ist eine SUPER Sache für
die Krebskranken Kinder im Klinikum Aachen! Meine Frau und ich hatten schon Kontakt in Essen zu betroffenen Familien in einer Wohngruppe der Uniklinik in Essen! Unsere Kronkorken waren zuerst gedacht für unsere Söhne für deren Polterabend. Aber, beide Söhne haben nie geheiratet und die Kronkorken liegen bis jetzt im Keller und werden einem sinnvolleren Zweck gespendet, wo diese Helfen können! Ich werde auf jeden Fall weitersammeln, privat und im freundes- und bekanntenkreis! Ich wünsche allen Beteiligten dieser Aktion: Gut Plopp ;-) & bleibt gesund!!!
Kommentar von willy grün
Super Les!!!

Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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