Stadtbibliothek bietet Abholservice an

Bücher im Online-Katalog auswählen

Schleiden. Die Schleidener Stadtbibliothek bietet während der Schließung aufgrund des aktuellen Lockdowns einen Bestellservice mit Abholung vor Ort an.

So funktioniert es: Die gewünschten Medien im Online-Katalog der Stadtbibliothek auswählen und dann die Bestellung telefonisch unter 02445 957766,per Email bibliothek@schleiden.de oder als Foto per WhatsApp an 0172 9968169 durchgeben. Den Link zum Online-Katalog FINDUS findet man auf der Startseite unter www.stadtbibliothek-schleiden.de. Die Übergabe der bestellten Medien erfolgt kontaktlos vor dem Eingang zur Stadtbibliothek immer dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

Das Team der Stadtbibliothek bittet bei der Abholung entweder an der Türe zu klopfen oder kurz vorher anzurufen. Die bestellten Medien werden vor die Türe gestellt. Für die Rückgabe von ausgeliehenen Medien steht ein Behälter bereit. Sofern der Lockdown wegen der Corona-Pandemie nicht verlängert wird, öffnet die Stadtbibliothek wieder am Dienstag, 2. Februar, um 9 Uhr zu den gewohnten Öffnungszeiten.

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Guter Wein, schlechte Manieren

Cochem. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen Urkundenfälschung der Prozess gemacht. Der Mann soll über einen polnischen Führerschein verfügt haben, ihm soll jedoch die Fahrerlaubnis am 11. Oktober 2018 entzogen worden sein. Er soll dennoch, unter anderem am 27. April 2021, mit seinem Pkw unterwegs gewesen sein. Dabei soll der Angeklagte an beiden Nummernschildern des Autos zuvor an die Stelle des amtlichen Siegels zwei runde Aufkleber mit der Aufschrift »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« geklebt haben, um im Straßenverkehr eine amtliche Zulassung vorzutäuschen und den fehlenden Versicherungsschutz zu verschleiern. Tatsächlich soll der Pkw, so die Anklageschrift, aber schon im Januar 2020 abgemeldet worden sein. Die Aufkleber »Silberne Kammerpreismünze Landesprämierung – Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz« werden auf Weinflaschen angebracht, die bei einer Qualitätsprüfung besonders gut abgeschnitten haben. Woher der Angeklagte den Aufkleber hat oder ob er ihn eventuell von einer Flasche abgetrennt hat, geht aus der Mitteilung des Amtsgerichtes Cochem nicht hervor. Für den Prozess vor dem Amtsgericht kann sich der Angeklagte den Satz des antiken, griechischen Lyrikers Alkaios von Lesbos zu Herzen nehmen: »In vino veritas«, was auf Deutsch heißt: »Im Wein liegt die Wahrheit.« Strafrechtlich droht dem Mann laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Bericht folgt. Ein kurioser Fall beschäftigt am Montag, 31. Januar, den Strafrichter beim Amtsgericht Cochem. Verantworten vor Gericht muss sich  ein 32-jähriger Angeklagter, der sich offenbar schlauer fühlte, als die Polizei erlaubt. Ihm wird unter anderem wegen…

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