Ermittlungen gegen mehr als 40 tatverdächtige Gesamtschüler

Vorbereitungen für Abschlussfeier ufern völlig aus

Weilerswist. Brandstiftung, Hausfriedensbruch, Beleidigung auf sexueller Grundlage, Diebstahl und Sachbeschädigung sind die Straftaten, die mehr als 40 Schülern der Gesamtschule Weilerswist vorgeworfen werden.

Nach Angaben der Polizei soll es am Freitag, 28. Juni, bei Vorbereitungen auf die Abschlussfeier der Jahrgangsstufe zehn sowohl im Schulgebäude, als auch auf dem Schulhof zu mehreren Fällen von Vandalismus gekommen sein. Der Gesamtschaden liege im unteren fünfstelligen Euro-Bereich. Medienberichten zufolge sind mehr als 40 Schüler und einige schulfremde Personen tatverdächtig.

Unter anderem war in der Nacht zum 28. Juni ein großer Rundballen aus Stroh vor das Eingangstor der Schule gerollt und angezündet worden. Zeugen hatten die Polizei verständigt. "Als die Einsatzkräfte an der Schule eintrafen, brannte der Strohballen", bestätigte Franz Küpper, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Euskirchen auf Wochenspiegel-Anfrage. "Die Feuerwehr musste eingreifen und den Brand löschen", so Küpper.

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