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Gut gerüstet in die Saison

Lommersum. Kaum ist der goldene Herbst Vergangenheit, haben erste Schneeflocken einen Vorgeschmack auf den Winter gegeben. Vor allem in den Höhenlagen des Kreises Euskirchen waren die Räum- und Streufahrzeuge Anfang/Mitte November bereits unterwegs. Bleibt die Frage, was an Eis und Schnee noch kommen mag und wie die Winterdienste darauf vorbereitet sind.

In Weiß und Braun türmen sie sich nach oben und lassen erahnen, wie schneereich der Winter werden kann. Was im ersten Moment nach Alpen klingt, beschreibt vielmehr die aktuelle Situation in der Lagerhalle der Straßenmeisterei Lommersum. Allein dort warten jetzt rund 1.000 Tonnen Streusalz darauf, auf die Straßen der Region gebracht zu werden. Auch der Sole-Tank ist mit etwa 60.000 Litern gut gefüllt. Die Dependance in Lommersum gehört ebenso wie die in Blankenheim und Schleiden zum Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Ville-Eifel, die unter anderem für die Unterhaltung der Bundes- und Landesstraßen im Kreis Euskirchen zuständig ist.

Hohe Berge

Der Streumittelvorrat ist beträchtlich. »Zur Salzbevorratung stehen den drei Straßenmeistereien jeweils eine Salzhalle am Gehöft und zusätzlich für die Betreuung der höheren Regionen Außen-Salzhallen in Rescheid und Iversheim zur Verfügung. Jede Salzhalle fasst zwischen 1.000 Tonnen und 1.500 Tonnen Salz«, verweist der Sachgebietsleiter Betrieb und Verkehr, Karl-Josef Reinartz, auf ein Gesamtvolumen von 5.000 Tonnen. »Alle Salzhallen sind weitestgehend aufgefüllt«, sagt er und erinnert sich an den grimmigen Winter 2012/13: Damals wurden rund 110 Streueinsätze und ca. 80 Räumeinsätze gefahren. Der Verbrauch lag bei rund 13.000 Tonnen Salz und 1.600 Tonnen Sole.
»In der darauf folgenden schwachen Wintersaison 2013/14 sind lediglich ca. 80 Streueinsätze und etwa 15 Räumeinsätze angefallen«, erzählt Reinartz von einem Salzverbrauch, der bei gerade einmal 3.900 Tonnen lag, und einem Soleverbrauch, der 810 Tonnen betrug.

Frühzeitige Gefahr

Von besonderen Streckenauffälligkeiten in den Kommunen Bad Münstereifel, Euskirchen, Zülpich und Weilerswist konnten ihm die Betriebsdienstleiter der Meistereien nicht berichten. Lediglich im Flachland bei Übergangswitterungssituationen hat die Straßenmeisterei Weilerswist für die L 119 zwischen Flamersheim und Rheinbach sowie für die L 210 von Höhe Kirchheim nach Loch auf eine frühzeitigere Gefahr der Glättebildung hingewiesen. »Die Besonderheiten der Höhenlagen wird durch die Lage der anzufahrenden Kontrollpunkte berücksichtigt«, ergänzt Reinartz.
Die Winterdienstplanungen bei der Regionalniederlassung Ville-Eifel im Landesbetrieb Straßenbau NRW haben im Oktober begonnen und enden in der Regel Ende April. »In diesem Zeitraum wird der Umfang der Bereitschaften auf der Basis spezieller Winterdienstwetterberichte arbeitstäglich neu festgelegt«, erklärt der Sachgebietsleiter.
Während man am Fuhrpark, abgesehen von einzelnen, erneuerten Schneepflügen oder Streuautomaten, keine Veränderungen vorgenommen hat, können für die Bundes- und Landesstraßen einschließlich der Radwege im Kreis Euskirchen bis zu 24 Winterdienstfahrzeuge eingesetzt werden. Darin enthalten sind acht Fahrzeuge von Fremdunternehmern.

Zwei Schichten

»Im Rahmen eines Zweischichtbetriebes bei anhaltenden Winterverhältnissen und einem flächendeckenden Einsatz sind pro Schicht ca. 23 eigene Mitarbeiter im Einsatz, zuzüglich der im Maximalfall eingesetzten acht Fremdunternehmer«, blickt Reinartz auf die nächsten Monate, die nach den ersten Schneefällen eine durchaus winterliche Fortsetzung versprechen.

Einsatz auf den Kreisstraßen

Sobald der Winter ausbricht, setzt der Kreisbauhof sechs eigene Fahrzeuge und drei Fahrzeuge von Fremdunternehmen ein. Der überwiegende Teil der Flotte startet seinen winterlichen Einsatz vom Kreisbauhof Schleiden aus. Zwei Unternehmerfahrzeuge nehmen ihre Arbeit in Mechernich auf. Der Kreisbauhof verfügt über eine Lagerkapazität an Streusalz von ca. 1.200 Tonnen. Weiterhin wird die Soleaufbereitung durch einen eigenen Solerzeuger auf dem Kreisbauhof umgesetzt. Hier werden die Winterdienst-Fahrzeuge aus einer stetigen Solevorlage von rund 40.000 Litern gespeist.

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Traktorfahrer bevorzugt Verkehr der anderen Art

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