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Ein Bücherschrank für Sinzenich

Sinzenich. Gute Bücher werfen Literaturfreunde nicht einfach weg – stattdessen werden sie oft und gerne geteilt. Diese Möglichkeit haben die Bürger von Sinzenich mit dem Bücherschrank.

Das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Seit 2015 steht bereits ein weiterer Bücherschrank am Marktplatz vor dem Rathaus. Das Stadtmöbel steht jetzt in der Kommerner Straße in Zülpich-Sinzenich in Höhe der Hausnummer  36 und ist der 176. Schrank, den das Unternehmen innogy in Deutschland aufgestellt hat. Der Bücherschrank, der rund um die Uhr geöffnet ist, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bände immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen auch gut die Bücher erreichen können. Außerdem gibt es ein Fach für »internationale Literatur«. Insgesamt haben rund 320 Bücher hier Platz. Die ehrenamtliche Patenschaft für den innogy Bücherschrank übernimmt das Ehepaar  Martina und Peter Porschen  der Dorfgemeinschaft-Sinzenich e.V.. Sie sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.
www.innogy.com/buecherschraenke

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Kommentar von Stefan Frank
An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.